Flüchtlinge - gute Beispiele aus der kommunalen Praxis

Wie gehen Kommunen mit guten Ideen die Herausforderungen im Kontext des Themas "Aufnahme und Betreuung von Flüchtlingen" an.

Die KGSt hat die Beispiele zum Teil online recherchiert. Erste Kommunen sind dem Aufruf der KGSt gefolgt und haben ihre Ideen gemeldet. Auch diese guten Lösungen finden Sie unter den nachstehenden Links.

Im Internet ist mittlerweile eine Vielzahl von guten Projekten und Maßnahmen zu finden. Sehr häufig sind diese aus dem bürgerschaftlichen Engagement heraus entstanden und werden ohne Beteiligung der Kommune durchgeführt. Schon aus Gründen der Übersichtlichkeit möchten wir den Fokus auf die Aktivitäten von Kommunalverwaltungen richten und nehmen diese Beispiele deshalb hier nicht auf.

Die KGSt wird die Liste regelmäßig aktualisieren und um weitere kommunale Lösungen ergänzen. Dabei sind wir auf Ihre Hilfe angewiesen. Melden Sie uns gute Ideen!

 

Stadt Mannheim: Bürgerbrief

Oberbürgermeister Dr. Peter Kurz wendet sich in einem persönlichen Brief zur Flüchtlingssituation in Mannheim an alle Bürgerinnen und Bürger. Der Brief wurde im Rahmen des Amtsblattes der Stadt an alle Haushalte versendet.

Weitere Informationen


Stadt Köln: Web-App und Twitter

Über eine Web-App werden Angebote für Flüchtlinge, Informationen zur "Drehscheibe" und zum Gesamtthema Flüchtlinge bereitgestellt und die Online-Redaktion der Stadt twittert zur Flüchtlingssituation in Köln.

Köln hilft
Angebote für Flüchtlinge - Refugees
Twitter "Köln hilft"


Bundesarbeitsgemeinschaft Arbeit e. V.: Integration in Arbeit

Wie können Asylbewerber und Geduldete beschäftigt werden, welche Bedingungen gibt es für Ausbildungen und Praktika, welche Rolle spielt der Status als asylsuchend, anerkannt oder geduldet?

Weitere Informationen


Stadt Arnsberg: Wörterbuch für Feuerwehr-Einsatzleiter

Eine mehrsprachige Einsatzhilfe stellt die Stadt Arnsberg zur Verfügung. Diese unterstützt insbesondere Führungskräfte, die mit Menschen in Kontakt kommen, die der deutschen Sprache nicht oder nur teilweise mächtig sind.

Einsatz-Wörterbuch der Feuerwehr Arnsberg


BMWI: Flüchtlingshilfe in Kommunen

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie schafft Klarheit zu einer Beschleunigung des Vergabeverfahrens bei öffentlichen Aufträgen zur Unterbringung und Versorgung von Flüchtlingen. Das Rundschreiben zur Anwendung des Vergaberechts in diesem Zusammenhang steht zum Abruf bereit.

Rundschreiben
Weitere Informationen


Hansestadt Bremen: Ausbildungsplätze für Flüchtlinge

Bremen möchte jungen Flüchtlingen eine nachhaltige berufliche Perspektive verschaffen. Dazu bietet die Verwaltung zusammen mit Handwerks- und Handelskammer bis zu 50 Plätze zur Einstiegsqualifizierung für verschiedenen Berufsausbildungen an.

Flyer "Zukunftschance Ausbildung"


Stadt Dresden/Stadt Witten: Per App durch den Asyl-Dschungel

Um Flüchtlingen zu helfen, sich in Deutschland besser zurechtzufinden, wurde in Dresden eine private Willkommens-App entwickelt. Die Stadt Witten hat ihre Stadtführer-App um Infos für Flüchtlinge erweitert, die dank des freien WLAN-Netzes kostenlos auf die Inhalte der App zugreifen können.

Weitere Informationen


Deutscher Bibliotheksverband: Bibliotheksangebote

Zusammenstellung guter Beispiele von Bibliotheken, die in Form von Projekten, Führungen, Veranstaltungen und fortlaufenden oder speziellen Angeboten in ihrer Kommune für Flüchtlinge aktiv sind.

Weitere Informationen


Deutscher Städtetag: Sonderförderung für Flüchtlingsunterbringung

Ein Rundschreiben des Deutschen Städtetages gibt Auskunft über das Förderprogramm der KfW.

Rundschreiben


Kreis Düren: Sach- und Zeitspenden werden zentral koordiniert

Für seine Bürgerinnen und Bürger stellt der Kreis Düren allgemeine Informationen zur Flüchtlingshilfe zur Verfügung. Um die Hilfsbereitschaft besser koordinieren zu können, wurde außerdem die Internet-Seite "Wir helfen" eingerichtet. Interessierte können ihre Sach- und Zeitspenden direkt in eine Online-Datenbank eingeben.

Weitere Informationen
Informationen zu "Wir helfen"


Landeshauptstadt Düsseldorf: Internetportal zur Organisation von Hilfen

Eine von vielen unterstützenden Maßnahmen im Internetportal ist ein Spendenaufruf des Beigeordneten Prof. Dr. Meyer-Falcke, um ankommenden Flüchtlingen dringend benötigte IT-Geräte bereitzustellen, z. B. Ladekabel zum Aufladen von Smartphones und Laptops für ehrenamtlich durchgeführte IT-Kurse.

Informationen der Stadt
Netzwerk für ehrenamtliche Helfer

Landeshauptstadt Düsseldorf: Runder Tisch Asyl

Regelmäßig treffen sich Vertreter der verschiedenen Dienststellen der Stadtverwaltung Düsseldorf, der Wohlfahrtsverbände, der Rheinbahn, der Polizei, der Sparkasse u. a. zum "Runden Tisch für Asyl- und Flüchtlingsfragen", um Lösungen für aktuelle Herausforderungen zu erarbeiten. Es wurde ein Konzept erstellt, das derzeit als Arbeitspapier auf verschiedenen Ebenen diskutiert wird.

Konzept zur Aufnahme, Unterbringung und Betreuung von Flüchtlingen


Stadt Essen: Smartphone-App "Essen kompakt"

Um negativer Stimmung gegen Flüchtlinge vorzubeugen, setzt die Stadt Essen auf Offenheit. Eine von Mitarbeitern einer lokalen Digitalagentur in ihrer Freizeit entwickelte App informiert über die Flüchtlingssituation in der Stadt und gibt Antworten auf oft gestellte Fragen. Mit Hilfe einer Push-Funktion können Bürgerinnen und Bürger über wichtige Nachrichten zeitnah informiert werden.

Weitere Informationen, inklusive Downloadlink für Android-Geräte
Ergänzung: Downloadlink auch für Apple-Geräte


Kreis Euskirchen: Unterstützung unbegleiteter minderjähriger Flüchtlinge

Um verstärkt ehrenamtliche Betreuungsangebote für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge zu finden, bittet der Kreis aktiv um die Mithilfe engagierter Bürgerinnen und Bürger. Auf einer ersten Informationsveranstaltung war die Resonanz sehr positiv.

Weitere Informationen

Kreis Euskirchen: Ehrenamt - wer macht mit?

Über einen Online-Fragebogen können sich Bürgerinnen und Bürger für ehrenamtliche Aufgaben melden. Im Kommunalen Bildungs- und Integrationszentrum (KoBIZ) werden geeignete Einsatzmöglichkeiten vermittelt.

Zum Online Fragebogen


Stadt Hamburg: Projekt W.I.R.

Die Behörde für Arbeit, Soziales, Familie und Integration, die Agentur für Arbeit Hamburg, das Jobcenter team.arbeit.hamburg und weitere Kooperationspartner haben das Programm W.I.R - work and integration for refugees - gestartet. Dabei orientiert sich Hamburg an dem Modell der Jugendberufsagenturen und richtet die relevanten Leistungen und Prozesse mit Blick auf die Zielgruppe der Flüchtlinge neu aus.

Weitere Informationen
Funktionalitäten W.I.R.


Stadt Konstanz: Kommunikation mit den Bürgern

In einer Sonderinfo informiert die Stadt Konstanz Bürgerinnen und Bürger professionell und umfassend zum Thema Flüchtlinge. Die Bürgerinformation wird im Zeitungsformat gedruckt und an alle Haushalte in der Stadt verteilt, um möglichst alle Konstanzer zu erreichen

Bürgerinformation zum Thema Flüchtlinge

Stadt Konstanz: Projekt "Wohnen für Flüchtlinge"

In der neu gegründeten Projektgruppe werden die im Thema Unterbringung beteiligten Verwaltungseinheiten zentral koordiniert. Bei der Suche nach möglichen Unterkünften für Flüchtlinge wird auf die Hilfe der Bürgerinnen und Bürger gesetzt. In Frage kommende Flächen und Gebäude können online gemeldet werden.

Weitere Informationen


Stadt Leipzig: "Willkommens-Stadtplan" in fünf Sprachen

Die für Migrantinnen und Migranten wichtigen Anlaufstellen in der Stadt Leipzig werden im "Willkommens-Stadtplan" in Deutsch, Russisch, Englisch, Spanisch und Arabisch erläutert.

Weitere Informationen


Stadt Monheim am Rhein: Gesundheitskarte für Flüchtlinge

Als erste Kommune in Nordrhein-Westfalen ist die Stadt Monheim der Rahmenvereinbarung des Landes mit den Krankenkassen beigetreten und führt im Januar 2016 die Gesundheitskarte für Flüchtlinge ein. Damit können kranke Flüchtlinge direkt zu einem Arzt gehen, ohne zuvor bei der Gemeinde nach einem Behandlungsschein zu fragen. So wird die gesundheitliche Versorgung der Flüchtlinge verbessert und die Stadt von Verwaltungsaufwand entlastet.

Weitere Informationen


Landeshauptstadt München: Rückkehrhilfe "Coming Home"

München unterstützt Flüchtlinge bei der freiwilligen Rückkehr und dauerhaften Reintegration in ihre Heimat. Das Angebot des EU-geförderten Projekts umfasst ausführliche Beratung und Information, Hilfe bei der Rückkehrvorbereitung, finanzielle Hilfe, Qualifizierungsmaßnahmen, Existenzgründungsförderung und bei Bedarf eine Weiterbetreuung nach der Ausreise.

Weitere Informationen


Stadt Münster: Freies WLAN für Flüchtlingseinrichtungen

Erste Hotspots wuden eingerichtet, um Flüchtlingen den Kontakt zur Heimat zu ermöglichen. Eine Sicherheitstechnologie als Schutz gegen illegale Downloads wird eingesetzt.

Weitere Informationen


Stadt Remscheid: Task Force

Ressourcen und Kompetenzen bündelt die Stadt Remscheid in einem verwaltungsweiten Projekt "Flüchtlingsunterbringung". Sie nutzt hierfür Strukturen, die sich bereits im Management von unvorhersehbar auftretenden Ereignissen mit komplexen Folgen für die Bevölkerung bewährt haben.

Organigramm des Projekts


Schleswig-Holstein: Förderung kommunaler Koordinierungsstellen

Das Land Schleswig-Holstein unterstützt Kreise und kreisfreie Städte im lokal abgestimmten Aufnahme- und Integrationsmanagement. Gefördert werden Personal- und Sachausgaben zur Errichtung und zum Betrieb von Koordinierungsstellen.

Richtlinie Koordinierungsstellen


Stadt Sendenhorst:  Wohnraumbereitstellung durch Haus- und Grundstückseigentümer

Den bereits Mitte der 90iger Jahre erfolgreich eingeschlagenen Weg der dezentralen Unterbringung will die Stadt Sendenhorst weitergehen. Die zugewiesenen Flüchtlinge sollen nach Möglichkeit in kleineren Einheiten untergebracht werden. Ein Appell zur Bereitstellung von Wohnraum wurde an alle Haus- und Grundstückseigentümer versandt sowie über die lokale Presse veröffentlicht.

Anschreiben an Haus- und Grundstückseigentümer