Finanzmanagement

Finanzmanagement befasst sich mit der lang- und mittelfristigen Planung einer Kommune, der Planung und dem Vollzug des Haushalts, der Rechnungslegung und dem Jahresabschluss.

Finanzmanagement greift darüber hinaus den Konzerngedanken kommunaler Leistungserstellung auf, indem Beteiligungssteuerung und -controlling und in Zukunft der konsolidierte Jahresabschluss Managementaktivitäten erfordern. Das kommunale Prüfungswesen - die Rechnungsprüfung - ist mit diesem Themenspektrum eng verknüpft, die Jahresrechnung nach dem neuen Haushaltsrecht macht dies besonders augenfällig.

Mit dem neuen Haushaltsrecht wird der Haushaltsplan als zentrales Planungsinstrument zu einem Instrument integrierter Steuerung. Er steht damit im Schnittpunkt der kommunalpolitischen Strategie, der angestrebten Wirkungs- und Leistungsziele und der dafür erforderlichen bzw. verfügbaren Ressourcen. Dem Haushalts- und Rechnungswesen obliegt eine Steuerungs-, Informations- und Schutzfunktion. Die Kommune benötigt Konzepte, die dem Ansatz integrierter Steuerung folgen, Wirtschaftlichkeit und Wirksamkeit unterstützen und zentral wie dezentral positioniert sind.

Aktuelles

Umfrage zum Stand der Doppik-Einführung

Eine gemeinsame Umfrage zum Stand der Doppik-Einführung haben der Deutsche Städtetag, der Deutsche Landkreistag, der Deutsche Städte- und Gemeindebund und die KGSt durchgeführt. Die Ergebnisse der Umfrage werden zur Zeit ausgewertet, für Herbst 2010 ist eine Veröffentlichung geplant.

 


 

Doppoly - ein doppisches Planspiel für Mandatsträgerinnen und Mandatsträger

Die Bertelsmann Stiftung und die KGSt haben gemeinsam ein Planspiel entwickelt, das es möglich macht, der Kommunalpolitik in einem Seminartag die Zusammenhänge zwischen Strategie, Zielen, Entscheidungen über Maßnahmen und Auswirkungen auf den doppischen Haushalt im wahrsten Sinne greifbar zu veranschaulichen. Weitere Inforrmationen finden Sie im Produkt-Flyer.

Am 11.09.2010 findet das Planspiel "Doppoly" in Hannover statt.


 

KGSt plant neues Seminar

Die KGSt plant ein Seminar zu "Strukturwandel und Wirtschaftlichkeitssteuerung im Friedhofs- und Bestattungswesen" am 23. und 24. September in Köln. Weitere Informationen erhalten Sie hier.


 

15. Kongress Neues Haushalts- und Rechnungswesen

Logo 15. Kongress Neues Haushalts- und Rechnungswesen

Die diesjährige Fachkonferenz Neues Haushalts- und Rechnungswesen findet am 7. und 8. September in Berlin statt und steht unter der Überschrift "Transparenz trotz schlechter Zeiten".

Erstmals wird die Fachkonferenz gemeinsam mit den kommunalen Spitzenverbänden durchgeführt.


 

Arbeitshilfen für die Prüfung kommunaler Jahresabschlüsse (drei KGSt-Berichte)
Auch der dritte Bericht der KGSt-Berichtsserie „Arbeitshilfen für die Prüfung kommunaler Jahresabschlüsse" ist inzwischen erschienen. Hauptbestandteil der Berichte sind Checklisten, mit denen die KGSt die Kommunen bei der Durchführung der Jahresabschlussprüfungen unterstützen will.

  • Im ersten Band (KGSt-Bericht Nr. 6/2009) ging es um die Prüfung von Anlagevermögen und korrespondierenden Sonderposten sowie den Rückstellungen für unterlassene Instandhaltungen. Zu Band 1: hier klicken
  • Der zweite Band (KGSt-Bericht 9/2009) befasst sich mit der Prüfung von Erbbaurechten und Verpflichtungen aus Erbbaurechten, PPP/ÖPP, städtebaulichen Maßnahmen, Finanzanlagen sowie Grundstücken zur Entwicklung und zum Verkauf. Zu Band 2: hier klicken
  • Um Forderungen, sonstige Sonderposten, Rückstellungen (ohne Rückstellungen für unterlassene Instandhaltungen) und Verbindlichkeiten geht es im jetzt erschienenen dritten Band (KGSt-Bericht 1/2010). Zu Band 3: hier klicken

KGSt-Mitglieder, die am Internetportal der KGSt registriert und angemeldet sind, können die Berichte kostenfrei herunterladen. Dazu in das Suchfeld auf dieser Internetseite (oben rechts) folgende Kennungen eingeben:

  • 20091026A0010 (Band 1)
  • 20100120A0016 (Band 2)
  • 20100429A0018 (Band 3)

Die Berichte sind den KGSt-Mitgliedern zugegangen. Weitere Druckexemplare können bei der KGSt erworben werden.

Auch Nicht-Mitglieder können den Bericht beziehen, und zwar elektronisch oder als Druckversion. Weitere Informationen und Preisangaben zum jeweiligen Bericht gibt es auf den oben verlinkten Seiten des KGSt-Portals.


 

Die Stadt Hilden veröffentlicht Haushaltsplan

Die nordrhein-westfälische Stadt Hilden stellt auf ihren Internetseiten den Haushaltsplan des Jahres 2010 sowie die Haushaltspläne früherer Jahre zum Download zur Verfügung. Ziele und Kennzahlen werden im Haushaltsplan ausführlich dargestellt.


 

Forderungsmanagement (KGSt-Bericht Nr. 8/2009)

Unter dem Titel „Forderungsmanagement - eine Arbeitshilfe" steht seit Ende November 2009 der KGSt-Bericht Nr. 8/2009 elektronisch zur Verfügung, der jetzt in einer gedruckten Fassung an alle KGSt-Mitglieder verschickt wurde. Auf 72 Seiten beschreibt er eine Neuausrichtung des - bisher häufig nur in Grundzügen vorhandenen - kommunalen Forderungsmanagements, nicht zuletzt vor dem Hintergrund des neuen, doppischen Haushalts- und Rechnungswesens.

Der Bericht kann von KGSt-Mitgliedern, die am Internetportal der KGSt angemeldet sind, kostenfrei heruntergeladen werden. Dazu in das Suchfeld die Kennung 20091210A0037 eingeben. Weitere Druckexemplare können bei der KGSt erworben werden.

Auch Nicht-Mitglieder können den Bericht beziehen, und zwar elektronisch oder als Druckversion. Weitere Informationen finden Sie hier.


Haushaltsplanung und Bewirtschaftung

Die wichtigsten Entscheidungen in der Kommune werden im Rahmen des Haushalts getroffen.


Strategie und Steuerung

Die operative Haushaltsplanung baut auf einer strategisch orientierten Planung auf. Dazu ist es erforderlich, strategische Ziele zu entscheiden und die Entscheidung methodisch zu unterstützen.


Rechnungslegungsgrundsätze und Rechtsvergleich

Grundsätzlich kann man sagen, dass die Rechnungslegung der Unternehmen in Deutschland und anderen Ländern Kontinentaleuropas eher in Gesetzen geregelt ist und im anglo-amerikanischen Rechtssystem eher in (untergesetzlichen) Standards.


Rechnungswesen und Doppik

Das neue Rechnungswesen integriert unterschiedliche Rechnungsmodule zu einem Gesamtsystem: Vermögensrechnung, Finanzrechnung und Ergebnisrechnung.


Betriebswirtschaftliche Instrumente und Methoden

Wirtschaftlichkeit und Sparsamkeit sind wichtige Formalziele bei der kommunalen Leistungserstellung.


Rechnungsprüfung

Die Prüfung des Jahresabschlusses auf der Basis des neuen Haushalts- und Rechnungswesens ist umfangreicher als auf kameraler Basis.


Konzern- und Beteiligungssteuerung

Die meisten Kommunen haben zahlreiche Beteiligungen. Unter Beteiligungen werden alle Formen des Eigentums an Betrieben und Gesellschaften verstanden, die die Kommune mit dem Ziel einer dauernden Verbindung unterhält.

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Ansprechpartner

Programmbereichsleiter

Manfred Pook

Referentin

Beatrice Dott

Referent

Thomas Grieger

Gutachterausschuss

In den KGSt-Gutachterausschüssen beraten Persönlichkeiten aus Verwaltung und Wissenschaft die KGSt-Programmbereiche fachlich.

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