Doppik-Umfrage

Projekt "Umfrage zum Stand der Doppik-Einführung"

KGSt-Programmbereich "Finanzmanagement"


Ziele

Eine gemeinsame Umfrage zum Stand der Doppik-Einführung führten der Deutsche Städtetag, der Deutsche Landkreistag, der Deutsche Städte- und Gemeindebund und die KGSt durch. Bis zum 6. Juni konnten sich alle Kommunen in Deutschland an der internetgestützten Befragung beteiligen, die anschließend in Kooperation mit der Fachhochschule Osnabrück ausgewertet wird.

Damit wurde eine Umfrage fortgesetzt, die die Verbände bereits im Sommer 2007 durchgeführt hatten. Die Antworten von 971 Kommunen wurden in einem Auswertungsbericht zusammengefasst, der als KGSt-Materialie erschienen ist.

Auch jetzt ist wieder vorgesehen, einen ausführlichen Ergebnisbericht zu veröffentlichen. Die Umfrage schloss sich überwiegend an die bereits 2007 gestellten Fragen an. So werden erste Zeitreihen ermöglicht, die künftig weiter fortgesetzt werden können. Wenig ergiebige Fragen wurden aus dem Fragebogen gestrichen, neue Fragen aufgenommen oder bestehende erweitert.

Geklärt wurde zunächst, ob sich die beteiligten Kommunen grundsätzlich für die Doppik entschieden haben, da in mehreren Ländern ein Wahlrecht besteht, oder bei der Kameralistik bleiben wollen. Wer angab, die Kameralistik oder erweiterte Kameralistik zu behalten, wurde anschließend nach den Gründen gefragt. Bei den Doppik-Kommunen folgten hingegen weitere Fragen.

Dabei ging es zum einen um statistische Angaben wie zum Beispiel den Stichtag der ersten Eröffnungsbilanz oder die Zahl der Teilhaushalte und Produkte. Gefragt wurde aber auch nach dem inhaltlichen Stand, etwa der Budgetierung, der Organisation des Finanzmanagements oder des Gesamtabschlusses. Auch die Einschätzungen der Kommunen waren von Interesse. Hierzu gabe es an einigen Stellen Textfelder.

An der Umfrage konnten sich alle Kommunen beteiligen, unabhängig von ihrer Mitgliedschaft in der KGSt oder den Spitzenverbänden. Für Rückfragen wurde um Nennung des Namens des Bearbeiters oder der Bearbeiterin und einer E-Mail-Adresse gebeten. Alle Angaben zur Kommune und zu den Bearbeitern werden von der Auswertung getrennt, sie dienen allein für Rückfragen und für den anschließenden Versand des Auswertungsberichts. Die Veröffentlichung der Ergebnisse erfolgt anonym, die erhobenen Daten werden zu keiner Zeit an Dritte weiter gegeben.

Aktueller Stand

Die Umfrage lief bis zum 6. Juni 2010.

Zeitplanung

Im Herbst 2010 erscheint ein Ergebnisbericht als KGSt-Materialie.

Ansprechpartner

KGSt-Arbeitsergebnisse

Materialien 4/2008

Stand der Einführung des neuen Haushalts- und Rechnungswesens. Ergebnisse einer bundesweiten Umfrage

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