Steuerung

IT-Steuerung im Sinne von IT-Governance

Planung, Steuerung und Kontrolle der IT sind Kernaufgaben der Verwaltung und damit nicht externalisierbar. Die operative IT-Dienstleistungserbringung hingegen ist für eine Ausgliederung geeignet.

Die Entwicklung der IT verfolgte den Weg von der hierarchischen über die prozessorientierte hin zur vernetzten Organisation. Heute sind mit einer gut ausgeprägten kommunalen IT-Steuerungskompetenz Ziele der Kommune - ganz im Sinne von IT-Governance - zu erreichen.

Dazu gehört in der Rollenverantwortung des Steuerers bzw. CIO (Chief Information Officer) eine

  • klare Positionierung,
  • Fokussierung auf hochpriorisierte Themen und
  • optimale Ausrichtung der IT.

IT-Governance liegt in der Verantwortung der Verwaltungsspitze und soll sicherstellen, dass die IT die strategische Ausrichtung der Verwaltung und die Verfolgung dieser Ziele unterstützt. Sie setzt sich aus Elementen von Führung, Organisationsstrukturen und Prozessen zusammen. Mit ihrer Hilfe kann der Nutzen der IT leichter generiert und optimiert werden und Ressourcen, Optimierung von Wissen und Infrastruktur können zentral gemanagt werden.

Qualitätvolle Steuerung bedingt gut organisierte Prozesse. Die Organisationsverantwortung für den Prozess ist hierbei höher anzusehen als seine IT-Umsetzung. Genauso wie die IT-Governance nicht das operative IT-Management ersetzt, ist dies auch nicht der Auftrag an den CIO/IT-Steuerer.

  • KIKOS-Wissensdatenbank
    Aktuelle Vorhaben der KGSt dazu sind beschrieben in:
    » Mittelfristige Arbeitsplanung der KGSt 2008-2011 (Kennung 20080606A0114)

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