Betreuungsangebote für Kinder und Jugendliche
Vor dem Hintergrund der demografischen, gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Entwicklungen findet seit geraumer Zeit eine intensive Diskussion auf gesellschaftlicher und politischer Ebene zu Quantität und Qualität von Erziehungs-, Bildungs- und Betreuungsleistungen für Kinder und Jugendliche statt.
Unter familienpolitischen Gründen wurde eine quantitative Ausweitung der Kinderbetreuungsangebote und eine inhaltliche Verbesserung der institutionalisierten Betreuung von Kindern und Jugendlichen in Angriff genommen.
Da im Gegensatz zum Rechtsanspruch auf einen Kindergartenplatz die Einführung von Ganztagsangeboten an Schulen keine kommunale Pflichtaufgabe, sondern nach wie vor ein freiwilliges Angebot ist, kommt den Kommunen bei der Einführung von Ganztagsangeboten an Schulen als örtlicher Träger der Schulentwicklungs- und Jugendhilfeplanung eine Initiativfunktion zu. Dabei ergeben sich in Abhängigkeit von landesspezifischen Finanzierungsregeln unterschiedlich große finanzielle Auswirkungen durch Personal- und Sachkosten sowie bauliche Maßnahmen. Um diese Lasten abzumildern, fördert die Bundesregierung mit dem Investitionsprogramm „Zukunft Bildung und Betreuung" bis Ende 2009 den Aufbau von Angeboten zur schulischen Ganztagsbetreuung, zahlreiche landesspezifische Förderprogramme wurden aufgelegt.
Im Kontext dieser Diskussion stehen insbesondere die Qualität von Tageseinrichtungen für Kinder (Bericht 2/2001) sowie Ganztagsangebote an Schulen (Bericht 9/2006) im Fokus.
- KGSt®-Arbeitsergebnisse
» Ganztagsangebote an Schulen (Bericht 9/2006)
» Kommunales Qualitätsmanagement von Bildung, Erziehung und Betreuung in Tageseinrichtungen für Kinder (Bericht 2/2001)
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