Interkommunale Zusammenarbeit

Die Kooperation von zwei oder mehreren Kommunen zur gemeinsamen Erbringung von öffentlichen Leistungen ist ein seit langem etabliertes und erfolgreiches Organisationsmodell.

Gerade in Zeiten in denen Städte, Gemeinden und Kreise zunehmend unter Druck stehen, Kosten zu senken und gleichzeitig ihre Leistungen qualitativ oder quantitativ möglichst zu erhalten oder gar zu steigern, stellt interkommunale Zusammenarbeit eine wichtige kommunale Handlungsoption zur Verwaltungsmodernisierung dar.

Die Effekte der Interkommunalen Zusammenarbeit lassen sich durch verschiedene Maßnahmen erreichen. So können Kostenvorteile oder Qualitätsverbesserungen u. a. durch eine Koordination der Aufgabenerfüllung, der Leistungserbringung eines Partners für den anderen, der Zusammenlegung von Organisationseinheiten, der Gründung eines besonderen Trägers oder auch der gemeinsamen Nutzung von Infrastruktur, erzielt werden.

Unterstützt wird die interkommunale Zusammenarbeit über die informationstechnische Entwicklung. Insbesondere E-Government und die informationstechnische Vernetzung fördern und erleichtern die Kooperation zwischen Kommunen. Sie funktioniert allerdings nicht auf Knopfdruck, sondern erfordert bestimmte Rahmenbedingungen sowie eine angemessene Herangehensweise (u. a.Projektmanagement) um erfolgreich zu sein.

Die KGSt hat das Thema Interkommunale Zusammenarbeit bereits in mehreren Berichten und Materialien aufgegriffen, in denen sie mehrheitlich über einzelne Projekte berichtet hat. Die Essenz ist in ein fortschreibungsfähiges Handbuch zur interkommunalen Zusammenarbeit eingeflossen.

Die Förderung des Wissensaustauschs zur Projekten Interkommunaler Zusammenarbeit unterstützt die KGSt durch die Internet-Präsenz www.verwaltungskooperation.eu. Dort besteht für Kommunen die Möglichkeit, Projekte zu dokumentieren oder nach Projekten zu recherchieren.

Ansprechpartner