Qualitätsmanagement

Die Kommunen haben seit den 1990ern eine vielfältige und lebendige QM-Praxis entwickelt. Sie setzen unterschiedliche QM-Modelle zur Verbesserung einzelner Bereiche ein.

In der kommunalen Praxis kann die oftmals vereinzelte und unterschiedliche Anwendung von QM-Modellen die Entwicklung eines gemeinsamen Verständnisses von Qualität sowie das Erreichen von wesentlichen bereichsübergreifenden Verbesserungen verhindern.

Die KGSt empfiehlt ihren Mitgliedern, Qualitätsmanagement flächendeckend einzuführen. Dafür kommen lediglich die so genannten „großen" QM-Modelle in Frage: die DIN EN ISO 9001:2000 ff., das EFQM-Modell oder das CAF-Modell. Die Unterschiede in Konzepten und Inhalten sind inzwischen nicht mehr grundlegend, sondern graduell.

Der wesentliche Unterschied liegt in den Kosten: Nur das CAF-Modell - als Modell für den gesamten europäischen öffentlichen Dienst - unterliegt keiner kommerziellen Bindung. Die Unterlagen sind frei erhältlich, es gibt keine festgeschriebenen Preise für Beratung und Seminare, das Bundesverwaltungsamt - als Deutsches CAF-Zentrum - stellt den Anwendern ein Netzwerk zum Erfahrungsaustausch zur Verfügung. Für die KGSt ist dieser Vorteil das ausschlaggebende Argument, den Kommunen die Anwendung des CAF-Modells als Ansatz eines übergreifenden Qualitätsmanagements zu empfehlen.

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