Verwaltungsgliederung

Bereits 1978 hat die KGSt in Ihrem Gutachten „Grundlagen der Verwaltungsorganisation"  ein Muster für Verwaltungsgliederung beschrieben und Möglichkeiten ihrer Verbesserung aufgezeigt.

Mit dem Neuen Steuerungsmodell hat die KGSt die Entwicklung einer Verwaltungsgliederung idealerweise in drei Entscheidungsstufen aufgezeigt, die den gedanklichen Rahmen für die Organisationsgestaltung bilden:

1. Produktbildung
2. Prozessbildung
3. Strukturbildung

Eine Verwaltung oder ein Fachbereich muss sich zunächst fragen, was produziert werden soll. Das setzt die Formulierung von Zielen voraus. Diese wiederum orientieren sich an den Bedürfnissen der Kunden (Bürgerinnen und Bürger, Unternehmen, Interessengruppen etc.) bzw. an bestehenden oder voraussehbaren Problemlagen. Ergebnis dieser ersten Entscheidung ist der örtliche Produktplan.
Im Anschluss daran wird gefragt, wie die Prozesse zu gestalten sind, um die formulierten Ziele effizient und effektiv erreichen zu können. Erst danach können die Strukturen festgelegt werden. Aus der spezifischen Prozessbildung werden örtliche Strukturmodelle gebildet, die durchaus voneinander abweichen können.

Unseren Mitgliedern stellen wir Verwaltungsgliederungspläne zur Verfügung, um Orientierung für örtliche Lösungen an die Hand zu geben. Auch aus unseren Organisationsmodellen sowie Musterstellenplänen lassen sich Hinweise für die Gestaltung der Verwaltung entnehmen.

Ansprechpartner