Personalstrukturanalyse
Basis aller Aktivitäten zur Bewältigung des demografischen Wandels muss eine Personalstrukturanalyse sein.
Wesentlich ist, dass die Personalstrukturanalyse nicht nur die aktuelle Altersstruktur abbildet, sondern darüber hinaus mögliche Zukunftsszenarien aufzeigt. Diese Zukunftsszenarien müssen mit einer Produktkritik/Aufgabenkritik verbunden werden. Denn nur wenn deutlich wird, welche Produkte in den nächsten fünf bzw. zehn Jahren in welcher Form zu erbringen sind, ist es möglich, die dazu notwendige quantitative und qualitative Personalbemessung vorzunehmen.
Die erhobenen Daten sollten sowohl quantitative als auch qualitative Aussagen ermöglichen. Ausgangsbasis sind bestimmte Alterskohorten, die differenziert nach Alter, Geschlecht, Menschen mit Migrationshintergrund und Arbeitszeitvolumen in Beziehung gesetzt werden zu Organisationseinheiten, aktuellen und zukünftigen Aufgabenfeldern, Berufsgruppen, beruflichen Abschlüssen und Qualifikationen sowie Hierarchieebenen. Darüber hinaus ist es sinnvoll, Daten zu erheben zum durchschnittlichen Renteneintrittsalter bzw. Pensionseintrittsalter und zur Häufigkeit einer Berufsunfähigkeit als Grund für den Eintritt in die Rente bzw. die Pension.
- KGSt®-Arbeitsergebnisse
» Der demografische Wandel in Kommunalverwaltungen. Strategische Ausrichtung und Handlungsansätze des Personalmanagements (Bericht 3/2010)


