Projekt "Innovationszirkel Demografie und Personalmanagement in kleineren Kommunen"
KGSt®-Programmbereich Personalmanagement
Ab Herbst 2010 arbeitete der "Innovationszirkel Demografie und Personalmanagement in Kommunen der GK 4 bis 6" an verschiedenen, selbst gewählten Handlungsfeldern. Angesichts der Auswirkungen des demografischen Wandels - gerade auch innerhalb der Verwaltungen selbst - ist das Personalmanagement in allen Verwaltungen stark gefordert. Kleinere Kommunen haben allerdings häufig nicht genügend eigene Ressourcen, um diese Herausforderungen zu bewältigen. Dann bietet es sich an, regional und/oder größenklassenbezogen auf bestimmten Handlungsfeldern zusammenzuarbeiten.
Ein Beispiel für solche Zusammenarbeit war der Innovationszirkel: Dabei ging es nicht darum, die bearbeiteten Handlungsfelder "neu zu erfinden": Schwerpunkt war es vielmehr, vorhandene Methoden und Empfehlungen den Bedürfnissen kleiner Kommunen entsprechend umzusetzen und anzuwenden, um die weitere Professionalisierung ihres Personalmanagements zu unterstützen.
In der Arbeitsform des Innovationszirkels identifizieren die Teilnehmer auf Basis eines breiten Erfahrungsaustauschs gemeinsam das Arbeitsprogramm, das sie sowohl inhaltlich als auch und vom Verlauf selbst gestalten. Dabei werden sie von der KGSt auch in der Rolle des Organisators und Moderators unterstützt und geleitet.
Die 19 teilnehmenden Kommunen wählten für ihre gut einjährige Zusammenarbeit im Innovationszirkel anhand ihrer aktuellen Herausforderungen folgende sechs Handlungsfelder aus:
- Personal binden und finden,
- Betriebliche Gesundheitsförderung,
- Personalbedarfsplanung,
- Interkommunale Zusammenarbeit,
- Wissensmanagement und
- Anforderungen an Führungskräfte.
Der Arbeit an diesen Handlungsfeldern lagen jeweils strategische Leitziele zugrunde. Zugleich wurde herausgearbeitet, welche demografischen Herausforderungen sich kleineren Kommunen aktuell und perspektivisch stellen. Im Ergebnis entstanden so in sechs zweitägigen Sitzungen sowie umfänglicher Kleingruppenarbeiten in den Zeiten dazwischen konkrete Checklisten und Handlungshinweise, die auch anderen Kommunen helfen können. Die Ergebnisse werden aktuell zusammengefasst und sollen inklusive vielfältiger Praxisbeispiele in komprimierter und schnell zugänglicher Weise zur Verfügung gestellt werden.


