Natur und Umweltschutz

„Kommunen errichten, verwalten und unterhalten die wirtschaftliche, soziale und ökologische Infrastruktur, überwachen den Planungsablauf, entscheiden über die kommunale Umweltpolitik, die kommunalen Umweltvorschriften und wirken außerdem an der Umsetzung der nationalen und regionalen Umweltpolitik mit. Als Politikebene, die den Bürgern am nächsten ist, spielen sie eine entscheidende Rolle bei der Informierung und Mobilisierung der Öffentlichkeit und ihrer Sensibilisierung für eine nachhaltige umweltverträgliche Entwicklung". Diese Rolle als Hauptakteur wurde auf der Konferenz der Vereinten Nationen für Umwelt und Entwicklung im Juni 1992 in Rio de Janeiro den Kommunen zugeschrieben.

Klimaschutz, Naturschutz, Biodiversität, usw. sind Themen, die in den letzten Jahren immer häufiger in den Schlagzeilen zu finden sind. Das Umweltbewusstsein der Deutschen ist auf einem hohen Niveau: Für 91 Prozent der Bevölkerung ist der Umweltschutz wichtig. Das ist das Ergebnis einer Studie zum Umweltbewusstsein in Deutschland, die das Bundesumweltministerium und das Umweltbundesamt (UBA) in Auftrag gegeben haben.

Die Kommunalverwaltung nimmt im Rahmen des Natur- und Umweltschutzes verschiedene Funktionen und Aufgaben wahr. Sie ist Akteur und direkt verantwortlich für ihr eigenes Handeln, z. B. Energiesparmaßnahmen an kommunalen Gebäuden, sie ist Initiator und Koordinator von Prozessen in der Kommune, anderseits ist sie aber auch Ordnungsbehörde.

Diese Aufgaben erfordern eine strategische und operative Ausrichtung der Kommune, um eine nachhaltige, umweltverträgliche Entwicklung unter Abwägung aller Interessen effizient und effektiv zu gewährleisten.

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