Demografiemanagement
Da der demografische Wandel in unterschiedlicher Ausprägung nahezu sämtliche Fachbereiche der Kommune berührt, erfordert seine Bewältigung ein übergreifendes, integratives und nachhaltiges Demografiemanagement.
Es weist drei Elemente auf:
- Qualifizierte Planungs- und Umsetzungsprozesse, die strategisch angelegt und gesteuert werden.
- Anpassung der kommunalen Produkte und/oder Entwicklung innovativer Lösungen für kommunale Infrastrukturleistungen.
- Entwicklung neuer Teilhabeangebote und Verantwortungsrollen mit und für Bürger.
Dazu ist sowohl die Entwicklung und Umsetzung fachlich-inhaltlicher Handlungsprogramme notwendig als auch ein managementfeldbezogenes Handeln. Dies geschieht aus den Perspektiven des Organisations-, Personal-, Informations- und Finanzmanagement. Sie müssen sich proaktiv und nachhaltig mit dem demografischen Wandel beschäftigen und die Perspektiven zu einer integrierten strategischen Steuerung zusammenzuführen.
Ein so verstandenes Demografiemanagement ist nur dann erfolgreich, wenn möglichst viele Akteure der Stadtgesellschaft in einen strategisch gesteuerten Prozess eingebunden sind.
Die Gestaltung des demografischen Wandels und seiner Folgen ist eine kommunale Daueraufgabe. Diese Daueraufgabe kostet zwar Zeit und Ressourcen, stellt jedoch mittel- und langfristig gesehen dann eine Investition in die Zukunft dar, wenn es den Kommunen gelingt, die damit einhergehenden Chancen und Potenziale zu nutzen.
- KGSt®-Arbeitsergebnisse
» Demografiemonitoring (Materialien 5/2010)
» Management des demografischen Wandels. Strategie und Organisation (Bericht 1/2009) - Links
» Dieser Service des Rostocker Zentrums zur Erforschung des Demografischen Wandels ermöglicht Ihnen den schnellen und themenorientierten Zugriff auf Daten der amtlichen Statistik und weiterer Quellen mit dem Fokus auf den Demografischen Wandel.


