Konzern Kommune

Wir fördern Strategie und Steuerung

Die kommunale Produktpalette ist vielfältiger als die der meisten Unternehmen. Unterschiedliche Rahmenbedingungen erfordern eine Leistungserbringung in unterschiedlichen Rechts- und Organisationsformen. Der Begriff Konzern beschreibt diese Struktur.

Konzern KommuneDie bestehenden Ausgestaltungsmöglichkeiten, sei es in klassischer Amtsstruktur oder als Eigenbetrieb, eigenbetriebsähnliche Einrichtung, Anstalt des öffentlichen Rechts, als städtische GmbH oder in interkommunaler Zusammenarbeit, bieten Chance und Herausforderung zugleich: Die Chance einer der lokalen Zielerreichung optimal dienenden Organisationsform und die Herausforderung, die sich so mitunter ergebende Pluralität von Kernverwaltung und mehr oder weniger selbstständigen Organisationseinheiten zu steuern.

Notwendig sind Transparenz und ganzheitliche Steuerung. Hierzu gehören aussagefähige und priorisierende Wirkungs-, Leistungs- und Finanzziele ebenso wie ein leistungsfähiges Controlling mit geeigneten Steuerungsinstrumenten.

Strategie und Steuerung sind daher unabdingbarer Bestandteil in der Produktpalette der KGSt. Eine Vielzahl von Berichten bietet den KGSt®-Mitgliedern praktische Steuerungsunterstützung - ebenso wie Seminare, Beratungsleistungen und Vergleichsringe.

In der Arbeit der KGSt wurde und wird das 1993 als Grundlage kommunaler Steuerung beschriebene und empfohlene Neue Steuerungsmodell (NSM) kontinuierlich weiterentwickelt. Dabei spielen mehr und mehr auch Ausgründungen eine Rolle.

  • In der Berichtsreihe zum strategischen Management werden 2000 die vier Leitfragen formuliert, die aus der strategischen Steuerung heute nicht mehr wegzudenken sind.

Abb. Zielfelder und Leitfragen

Abb. Zielfelder und Leitfragen
  • In Gutachten und Berichten zur Organisationspolitik und Beteiligungssteuerung gibt die KGSt ihren Mitgliedern Hilfestellungen dafür, das "Ob" von Ausgründungen zu bewerten und das "Wie" zu gestalten.
  • Die von der KGSt aktiv begleitete Einführung der doppischen Buchführung in der Kommunalverwaltung hat dabei eine ganzheitliche Betrachtung des Kernhaushalts und privatrechtlicher Ausgründungen erst ermöglicht. Mit verschiedenen Produkten und Leistungen unterstützt die KGSt ihre Mitglieder dabei, haushaltsrechtliche Anforderungen an das Berichtswesen zu erfüllen und die aus den Abschlüssen generierbaren Informationen als wirkungsvolles Steuerungsinstrument zu nutzen.
  • Wesentliche weitere Teilaspekte der Konzernsteuerung greift die KGSt mit speziellen Berichten auf, beispielsweise zum Risikomanagement, zur politischen Steuerung mit dem neuen Haushalt oder dem Personalmanagement mit Blick auf den demografischen Wandel.
  • Die KGSt hat das Kommunale Steuerungsmodell (KSM) entwickelt, das die Grundgedanken des NSM aufnimmt, Bewährtes pflegt und um neue, wesentliche Perspektiven ergänzt. Daraus ergeben sich sieben Anforderungen an die Steuerung des Konzerns Kommune:
  1. Stärkung einer strategischen und wirkungsorientierten Steuerung;
  2. Stärkung der Führungskompetenz und Verantwortung der kommunalen Manager;
  3. Verbindung der Aufgaben- und Ressourcensteuerung. Enge Verknüpfung von strategischer Planung und Haushaltsentscheidungen;
  4. Prozessorientierte Steuerung;
  5. Verbesserung des Zusammenspiels von politischen Entscheidungen und Verwaltungshandeln;
  6. Offenheit für Mitwirkung und eine neue Qualität der Transparenz und Öffnung des Verwaltungshandelns in die Gesellschaft hinein;
  7. Qualifizierung des Steuerungssystems für die Steuerung von Leistungsprozessen in differenzierten IT-unterstützten Produktionsnetzwerken.

Die KGSt wird ihre Mitglieder auch weiterhin bei der Erfüllung dieser Anforderungen unterstützen.