Betriebswirtschaftliche Instrumente und Methoden

Wirtschaftlichkeit und Sparsamkeit sind wichtige Formalziele bei der kommunalen Leistungserstellung. Mit der EinführunBetriebswirtschaftliche Instrumenteg des neuen Haushalts- und Rechnungswesens können die Kommunen weitere betriebswirtschaftliche Instrumente und Methoden zur Steuerung nutzen.

Dazu gehören:

  • Die Kosten- und Leistungsrechnung: sie wird zu einem unverzichtbaren Instrument des kommunalen Finanzmanagements mit dem Ziel, das Betriebsergebnis zu ermitteln und daraus Rückschlüsse auf die Wirtschaftlichkeit und die Rentabilität der Kommunen zu ziehen.
  • Interkommunale Kennzahlenvergleiche informieren über wirtschaftlich relevante Sachverhalte und unterstützen die Steuerung der Kommunen. Bezüglich ihrer Verwendung lassen sich Kennzahlen danach gruppieren, welchen Zwecken sie internen oder externen Adressaten dienen (Informations- oder Steuerungszwecke).
  • Die Interne Leistungsverrechnung ist immer dann erforderlich, wenn Kostenstellen in einem internen Leistungsaustausch stehen. Ihre Berücksichtigung dient der Kostenkontrolle, der Kalkulation von Verrechnungspreisen und unterstützt die Wirksamkeit der Budgetierung.
  • Das Management von Forderungen und Verbindlichkeiten zur Verbesserung der Liquidität und zur langfristigen Deckung des kommunalen Finanzbedarfs. Ein wirksames Forderungsmanagement bezieht Optimierungsmaßnahmen zu einem frühen Zeitpunkt ein und steuert effektiv den Zahlungseinzug. Vordringliche Aufgabe eines Managements der Verbindlichkeiten ist die Minimierung der Zinsbelastung für die Kommunen.

 

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