Konzern- und Beteiligungssteuerung

Die meisten Kommunen haben zahlreiche Beteiligungen. Unter Beteiligungen werden alle Formen des Eigentums an Betrieben und Gesellschaften verstanden, die die Kommune mit dem Ziel einer dauernden Verbindung unterhält.

Sie dienen wie die "Kernverwaltung" der Erfüllung kommunaler Ziele. Die Gründe für die Wahl einer Beteiligung als zweckmäßiger Organisations- und Rechtsformen sind vielfältig, ebenso die Form der Beteiligung. Privatrechtliche Rechtsformen wie z. B. die GmbH sind ebenso vertreten wie öffentlich-rechtliche Formen wie beispielsweise die Anstalt öffentlichen Rechts. Die gewünschte Zusammenarbeit mit Dritten kann ebenso dazu gehören wie eine Optimierung unter steuerrechtlichen Gesichtspunkten. Letztlich entscheidend bleibt für die Kommune, dass Kernverwaltung und Beteiligungen aus einem kommunalpolitischen Konzept heraus gesteuert werden. Zukünftig wird der kommunale Gesamtabschluss dazu einen Beitrag leisten können: die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der gesamten Kommune werden damit dokumentiert. Der Gesamtlage- bzw. Gesamtrechenschaftsbericht verdichtet und ergänzt die zahlenmäßigen Informationen aus Bilanz und Ergebnisrechnung um Aussagen zu Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung.

Beteiligungssteuerung und Beteiligungscontrolling müssen im Hinblick auf ihre Wirksamkeit ständig überprüft und weiter entwickelt werden. In das kommunale Benchmarking und die interkommunalen Vergleiche sind die Beteiligungen einzubeziehen.

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Veranstaltungen

17.10.2017, Köln

Beteiligungssteuerung in der Kommunalverwaltung

Arbeitsergebnisse

Bericht 3/2012

Steuerung kommunaler Beteiligungen