Verwaltungscontrolling

Controlling unterstützt steuerungs- und zukunftsorientierte Führungsarbeit. Controlling stellt dabei den gedanklichen und konzeptionellen Rahmen für eine Führungsunterstützung jeder Verantwortungsebene dar. Geformt und ausgestaltet wird Controlling durch das Informations- und Koordinationsinteresse der jeweiligen Führungskraft.

Führungsunterstützung in der Kommunalverwaltung setzt Interesse an gesellschaftspolitischen Entwicklungen und ein Funktionsverständnis politischer Entscheidungsprozesse voraus. Gleichzeitig öffnet das Verständnis einer Verwaltung als Dienstleister den Blick für betriebswirtschaftliche Verfahrensweisen. Das Controlling bedient sich zur Informationsaufbereitung unterschiedlicher Instrumente und Methoden, die das jeweilige Informationsziel bestmöglich erreichen können, zum Beispiel Kosten- und Leistungsrechnung, Produktbeschreibungen, Wirtschaftlichkeitsberechnungen, Kennzahlen, Statistiken, Risikobetrachtungen, Wirkungs- und Zielgruppenanalysen.
Wirksames Verwaltungscontrolling ist allerdings nur möglich, wenn die zu unterstützende Führungskraft überzeugt ist, dass Controlling ein notwendiger Beitrag zur Verbesserung der eigenen Steuerung, zur Optimierung des eigenen Steuerungskreislaufes ist.

Wirksamkeit und Wirtschaftlichkeit des Verwaltungshandelns müssen zentral im Blick von Controlling stehen und bleiben, die (zeit-)aufwendige und wenig nutzbringende Befassung mit ggf. großen Datenmengen muss kritisch überprüft werden. Die Konzentration auf wichtige Schwerpunkte und eine überschaubare Anzahl von Zielen und Kennzahlen sind in der Praxis wesentlich für ein erfolgreiches, das heißt tatsächlich die Führungsarbeit unterstützendes Controlling. Dies gilt auch für die Steuerungsunterstützung für die Verwaltungsführung hinsichtlich der kommunalen Beteiligungen.

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