Kultur und Bildung

Im Wettbewerb der Kommunen um Standortfragen für Unternehmen und private Personen spielt neben den wirtschaftlichen und verkehrstechnischen Rahmenbedingungen das Kulturangebot und die Bildungslandschaft eine immer größere Rolle.

Die Kulturverwaltung einschließlich der Kulturinstitutionen haben einen gesellschaftlichen Auftrag zu erfüllen. Dieser reicht von der Pflege und Vermittlung kultureller Tradition über Anregung von kulturellen Entwicklungen bis hin zum Vermitteln zwischen kultureller Arbeit und Kulturinteressierten. Er bildet den Rahmen für alle kulturellen Aktivitäten. Daraus ergeben sich für die Kultureinrichtungen mit je unterschiedlicher Schwerpunktsetzung folgende Aufgaben:

  • Planungs-, Konzeptions- und Steuerungsaufgaben,
  • Organisation und Kooperationen von/bei Kulturangeboten,
  • Förderung der lokalen Kulturszene,
  • Beratung der Bürger in Angelegenheiten von Kulturangeboten, Selbstorganisation und kulturellem Engagement.

Diese Aufgabenbereiche sind für jede einzelne Institution/Kultureinrichtung örtlich zu konkretisieren. Hilfestellung bietet dafür der KGSt®-Bericht 3/1997. Für alle kulturellen Einrichtungen sind Musterproduktpläne erstellt worden, um die örtliche Diskussion zu erleichtern.

In der gesellschaftlichen Diskussion steht das Thema Bildung derzeit weit oben auf der Agenda. Gute Schul- und Ausbildungen sind ein wichtiges Standbein für eine zukunftsgerichtete Entwicklung der Kommunen. In den meisten Bundesländern sind die Kommunen nur Träger der äußeren Schulangelegenheiten. Doch dies hält nicht davon ab, sich aktiv bei den Betreuungsangeboten für Kinder und Jugendliche zu engagieren und auch im Bereich der kulturellen Bildung aktiv zu sein.


Kultur

Welche internen Steuerungsinstrumente verbessern die Effizienz von Kultureinrichtungen?

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Bildung

In die Bereiche Bildung und Ausbildung zu investieren sichert die Innovations- und Wettbewerbsfähigkeit eines Standorts.

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Ansprechpartner

Referentin

Gudrun Hegemann

Referentin

Hortense Klein