Stellenbewertung

Stellenbewertung ist die Zuordnung einer Stelle zu einer Besoldungs- oder Entgeltgruppe. Grundlage der Bewertung ist die differenzierte Erfassung der mit der Stelle verbundenen Leistungen und Anforderungen auf der Grundlage einer Stellenbeschreibung.

Es besteht eine Rechtspflicht zur Stellenbewertung nach § 18 BBesG für Beamte. Im Tarifrecht existiert  der Grundsatz der Tarifautomatik, wonach der Beschäftigte/Angestellte nach § 22 Abs. 2 BAT in die Entgelt-/ Vergütungsgruppe eingruppiert ist, deren Tätigkeitsmerkmalen die gesamte, von ihm nicht nur vorübergehend auszuübende Tätigkeit entspricht.

Grundsätzlich zu unterscheiden ist die Stellenbewertung von Beamten und Beschäftigten:

Die Bewertung von Beamtenstellen richtet sich nach dem Bundesbesoldungsgesetz. Nach § 18 BBesG sind die Funktionen der Beamten nach den mit ihnen verbundenen Anforderungen sachgerecht zu bewerten und Ämtern zuzuordnen. Das BBesG regelt nicht das Bewertungsverfahren.

Die KGSt hat ein Verfahren zur analytischen Stellenbewertung entwickelt, das breite Akzeptanz und Anwendung findet. Das Verfahren selbst und auf dieser Grundlage ca. 1500 bewertete Musterstellen von Städten, Gemeinden und Kreisen aller Größenklassen finden sich im KGSt®-Gutachten "Stellenplan - Stellenbewertung".

Die Stellenbewertung von Beschäftigten ist tarifvertraglich geregelt. Tarifverträge sind das Ergebnis langwieriger und schwieriger Verhandlungen zwischen den Tarifvertragsparteien.

Beratung

Sie wollen die bei Ihnen vorhandenen Stellen durch uns als neutrale Institution bewerten lassen? Dann wenden Sie sich bitte an Dirk Greskowiak, Geschäftsbereichsleiter Beratung im Geschäftsbereich Beratung & Vergleiche.

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