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11. Bundestreffen Gebäudewirtschaft

Bundesweite und internationale Praxisbeispiele

Über 80 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus 40 Kommunen besuchten das diesjährige Bundestreffen der Gebäudewirtschaften im April 2019. KGSt-Referent Gregor Zajac und Michael Freund hießen die Gäste im nordrhein-westfälischen Ahaus herzlich willkommen.

 11. Bundestreffen Gebäudewirtschaft in der Stadthalle im Kulturquadrat Ahaus 11. Bundestreffen Gebäudewirtschaft in der Stadthalle im Kulturquadrat Ahaus

Auf die Begrüßung durch Bürgermeisterin Karola Voß folgten an zwei Sitzungstagen interessante Vorträge zu gebäudewirtschaftlichen Themen von Expertinnen und Experten aus Deutschland und den Niederlanden.

Die Stadthalle im Kulturquadrat der Stadt Ahaus bot einen großartigen Rahmen für die Veranstaltung. Zudem konnten die Besucherinnen und Besucher während einer Stadtführung am ersten Abend die gastgebende Stadt auch außerhalb der Stadthalle kennenlernen.

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Exemplarisch für alle hervorragenden Beiträge möchten wir zwei Praxisbeispiele kurz vorstellen.

Einen "Blick über den Tellerrand" ermöglichte Erwin van Proosdij aus dem niederländischen Enschede. Das innovative Büroraumkonzept der Stadt sorgte für Erstaunen beim sehr interessierten Publikum.

Kein in der Verwaltung Tätiger, auch keine Führungskraft, hat einen festen Büroarbeitsplatz. Alle Beschäftigten suchen sich zu Dienstbeginn einen freien Arbeitsplatz, der bei Dienstschluss wieder geräumt werden muss. Für die Lagerung der eigenen Unterlagen stehen Spinde zur Verfügung. Erfahrungen zeigen, dass selbst bei einem Verhältnis von sieben Büroarbeitsplätzen für zehn Beschäftigte zu jedem Zeitpunkt freie Plätze zur Verfügung stehen. So können Leerstände verringert werden.

Das Konzept hat nach einigen Anlaufschwierigkeiten inzwischen – mit digitaler Unterstützung und großzügigen Heimarbeitsmöglichkeiten – volle Akzeptanz bei den Mitarbeitenden gefunden.

Über das Projekt "Helfende in der Gebäudereinigung" berichtete Daniela Schiavinato von der Landeshauptstadt Düsseldorf.

Der Personalbedarf in der Eigenreinigung kann durch Bewerbende nicht vollständig gedeckt werden. Deshalb setzt die Stadt gemeinsam mit dem Jobcenter und der Zukunftswerkstatt Düsseldorf eigene Qualifizierungsmaßnahmen um. Dabei sollen Menschen mit Migrationshintergrund und Menschen auf der Flucht für eine Festanstellung in der Eigenreinigung qualifiziert werden.

Neben den notwendigen Fachkompetenzen erhalten die Projektteilnehmenden die Möglichkeit, die deutsche Sprache und Kultur über eine Unterrichtsbegleitung zu erlernen. Zudem schnuppern sie nach dem Motto "Training on the Job" in konkrete Reinigungsreviere hinein.

Zum Abschluss beider Veranstaltungstage des Bundestreffens fand im Foyer der Stadthalle eine "Netzwerk-Börse" statt. Dieses neue Format für den freien interkommunalen Austausch wurde gut angenommen und so handelten an Stehtischen Teilnehmende und Vortragende intensiv ihr Wissen und eigene Fragestellungen.

Die KGSt plant, das nächste Bundestreffen in das KGSt®-FORUM 2020 in Bonn zu integrieren. Für alle Gebäudewirtschaftler*innen ist eine "Themenwelt" Gebäudewirtschaft mit interessanten Vorträgen und Austauschmöglichkeiten vorgesehen.

Haben Sie Interesse an der Vergleichsarbeit? Gregor Zajac informiert Sie gerne über Ihre Möglichkeiten! Neu einsteigende Kommunen können, neben dem interkommunalen Erfahrungsaustausch und dem Kennzahlenvergleich, ebenfalls vom Netzwerk der gebäudewirtschaftlichen Vergleichsarbeit profitieren. Ein Einstieg in laufende Vergleichsringe ist für KGSt-Mitglieder wieder im Jahr 2020 möglich.

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