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Aktiv in den Ruhestand

KGSt verabschiedet zwei Kolleginnen

Ein gleichzeitig freudiges und trauriges Ereignis war der Anlass für ein Zusammentreffen des gesamten KGSt-Teams und ehemaligen KGSt'lern am 31. Juli 2019 in unseren Geschäftsräumen in Köln: Unsere langjährigen Kolleginnen Rita Asselborn und Angelika Klisch wurden im Rahmen einer kleinen Feier in den Ruhestand verabschiedet.

 Angelika Klisch und Rita Asselborn (von links) Angelika Klisch und Rita Asselborn (von links)

KGSt-Vorstand Rainer Christian Beutel dankte den beiden für ihr Engagement und ihren erfolgreichen Beitrag zum Funktionieren der KGSt. Außerdem gab er einen Einblick in ihre wichtigsten beruflichen Stationen.

Rita Asselborn war insgesamt 28 Jahre Teil des KGSt-Teams, Angelika Klisch 23 Jahre. Beide hatten ursprünglich auf Lehramt studiert und erfolgreich die 2. Staatsprüfung abgelegt, mussten sich aber aufgrund der schwierigen Berufsaussichten für Lehrer*innen in den 80er-Jahren nach beruflichen Alternativen umsehen.

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 Rainer Christian Beutel Rainer Christian Beutel

Nach Tätigkeiten bei der Bundespost und der BULL AG entschied sich Rita Asselborn für eine weitere Ausbildung zur Informatikassistentin Softwaretechnologie, die sie letztendlich zur KGSt brachte.

Dort startete sie am 1. Juni 1991 als System- und Benutzerbetreuerin. Ihr Aufgabengebiet umfasste Planungs- und Koordinierungsaufgaben bei der System- und Anwenderverwaltung sowie bei der Benutzerbetreuung. Gleichzeitig war sie übergreifend für die konzeptionelle Weiterentwicklung der informationstechnischen Infrastruktur der KGSt mitverantwortlich.

Seit 1997 war sie Mitglied des Teams Technikunterstützung im Zentralen Service der KGSt und hier schwerpunktmäßig für die ständige Funktionsfähigkeit der Hard- und Softwarekomponenten der KGSt-internen IT verantwortlich.

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Zusätzlich verantwortete sie ab 1999 das Internetangebot mit, insbesondere die technische Unterstützung des kommunalen Informations- und Kommunikationssystems KIKOS.

Im Jahr 2012 wechselte Rita Asselborn in das damals noch selbstständige IKO-Netz der KGSt und nach der Fusionierung in den neu gebildeten Geschäftsbereich Beratung & Vergleiche, in dem sie bis zuletzt tätig war.

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Angelika Klisch arbeitete nach ihrem Studium unter anderem im Sozialen Dienst der Innungskrankenkasse Solingen und war Angestellte des Europäischen Forums für Freiheit im Bildungswesen.

Zur KGSt kam sie am 1. November 1996 – im Zuge der Neugründung und des Aufbaus des IKO-Netzes. Sie übernahm dort alle anfallenden Sekretariats- und Koordinierungsaufgaben.

Das IKO-Netz nahm damals als wirtschaftlicher Geschäftsbetrieb der KGSt den Trend zu kennzahlenbasierten interkommunalen Leistungsvergleichen auf und entwickelte das Vergleichsringangebot als neue Leistung für die Kommunen.

Schon 1998 war das IKO-Netz auf neun hauptamtliche und mehr als 30 nebenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gewachsen. Eine weitere Sekretariatsstelle wurde eingerichtet und Angelika Klisch übernahm die Finanzplanung, das Controlling und die Koordination mit der Buchhaltung.

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 Rita Asselborn, Angelika Klisch und Dirk Greskowiak (von links) Rita Asselborn, Angelika Klisch und Dirk Greskowiak (von links)

So blieb sie über Jahrzehnte hinweg der gute Geist des IKO-Netzes, gesellig, mit einer ausgeprägten sozialen Ader, in jeder Hinsicht gut im Aufbau und der Pflege von Kundenbeziehungen.

Nach Rainer Christian Beutel blickte auch Geschäftsbereichsleiter Dirk Greskowiak anhand zahlreicher Beispiele und Anekdoten auf die gemeinsamen Jahre zurück und dankte seinen beiden Mitarbeiterinnen für ihr großes Engagement und ihren wichtigen Beitrag für den Geschäftsbereich Beratung & Vergleiche.

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Auch die Kolleginnen und Kollegen des Geschäftsbereichs hatten sich viele Gedanken und große Mühe gemacht: Ein Geschenk folgte auf das andere, begleitet von Abschiedsworten und herzlichen Wünschen für die Zukunft.

Über ein ganz persönliches Geschenk freuten sich Rita Asselborn und Angelika Klisch besonders: einen Gutschein für ihren ersten gemeinsamen Urlaub, den sie in Kürze antreten dürfen. Während ihrer aktiven Zeit nämlich konnten die beiden aus Vertretungsgründen keinen Urlaub gleichzeitig nehmen.

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Zuletzt ergriffen die Beinahe-Ruheständlerinnen gemeinsam das Wort. Sie sprachen über ihre ereignisreichen Jahre bei der KGSt, schwelgten in Erinnerungen, gemischt mit ein wenig Wehmut aber auch ganz viel Vorfreude auf das Mehr an Freizeit und damit auch Freiheit, das sie erwartet.

Und wie wir unsere Kolleginnen kennen, ist Langeweile dabei nicht vorgesehen. Viele private Projekte warten darauf, begonnen bzw. beendet zu werden.

Somit haben wir unsere Kolleginnen sowohl mit einem lachenden als auch weinenden Auge verabschiedet. Einerseits freuen wir uns mit ihnen, dass sie die kommenden Jahre so verbringen können, wie sie es wünschen, andererseits ist ganz klar: Sie werden uns in der KGSt fehlen!

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