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Personalauswahl

Die am besten geeignete Person für die zukünftige Wahrnehmung einer Aufgabe finden.

Personal gilt nach wie vor als der strategische Erfolgsfaktor schlechthin. Gerade im Hinblick auf die Digitalisierung macht häufig der Mensch den entscheidenden Unterschied aus. Doch wie kann es gelingen, die geeigneten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu finden, wenn diese sich den Arbeitgeber aussuchen können?

Die Lösung ist, die Personalauswahl an den strategischen Zielen der eigenen Organisation auszurichten, digital zu gestalten und dabei individuell und persönlich zu bleiben.

Damit dies gelingt, müssen verschiedene Entwicklungen berücksichtigt werden:

  • Die aktuelle Rechtsprechung betont ausdrücklich, dass ein dem Leistungsgrundsatz entsprechendes Anforderungsprofil zugrunde gelegt werden muss. Bei Stellenbesetzungsverfahren mit bzw. für Beamtinnen und Beamte verweist die Rechtsprechung auf die wesentliche Bedeutung der aktuellen dienstlichen Beurteilung. Stellen sich danach die Leistungen mehrerer Bewerber*innen "im Wesentlichen gleich" dar, kann die Bestenauslese nach weiteren "sachgerechten Kriterien" erfolgen.
  • Auswahlverfahren sollten nach der Norm DIN 33430 erfolgen, welche die "Anforderungen an berufsbezogene Eignungsdiagnostik" beschreibt.
  • Der Einsatz neuer Technologien bietet die Chance, die eigene Personalauswahl effizienter und professioneller zu gestalten.
  • Bewerbermanagement und E-Recruiting sind zentrale Begriffe der Personalauswahl. Bei einem ganzheitlichen Prozess steht vor allem die zielgruppengerechte Ansprache der Bewerberinnen und Bewerber im Fokus. Es gilt, den Bewerbungsprozess aus der Sicht der Bewerbenden zu betrachten. Wichtig ist unter anderem, im Vorfeld Bedingungen für das Onlineverfahren zu definieren. Jede technische Anwendung sollte so ausgestaltet werden, dass sie dazu beiträgt, die strategische Ausrichtung zur Gewinnung potenzieller Bewerber*innen zu unterstützen.
  • Die Qualifikation der Mitwirkenden durch Beobachterschulungen ist ein weiteres wichtiges Qualitätsmerkmal. Grundlegende Voraussetzung für ein transparentes, einheitliches und vor allem rechtskonformes Verfahren ist die Schulung aller am Personalauswahlverfahren zu beteiligenden Personen.
  • Viele Bewerberinnen und Bewerber entscheiden sich gegen einen Arbeitgeber, weil ihnen Rückmeldungen und Feedback fehlen. Organisationen sollten deshalb regelmäßig und zeitnah Rückmeldung zu allen Verfahrensschritten geben und auch ein Feedback anbieten.

Weitere Informationen und Antworten auf spezifische Fragen finden Sie insbesondere in den KGSt®-Berichten Professionelle Personalauswahl. Strategisch. Digital. Persönlich (3/2019) und Professionelle Personalauswahl (10/2003).

Darüber hinaus bietet die KGSt regelmäßig Veranstaltungen und Seminare zum Thema an.

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