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Auswirkungen der Corona-Krise auf die Finanz- und Haushaltslage

Befragung der Kommunen

Welche Auswirkungen hat die Corona-Pandemie auf die Finanz- und Haushaltslage der Städte, Kreise und Gemeinden? Welche haushaltspolitischen Maßnahmen werden ergriffen, um den finanziellen Folgen zu begegnen? Wie wirkt sich dies auf die planungs- und investitionsrelevanten Rahmenbedingungen aus?

Eine vom Deutschen Institut für Urbanistik (Difu) im Auftrag der KfW-Bankengruppe durchgeführte Befragung greift diese Fragen auf und zeigt, dass die meisten Kommunen mit einem signifikanten Einbruch ihrer Einnahmen, wachsenden Ausgaben und einer steigenden Verschuldung rechnen.

Hauptursache sind sinkende Steuereinnahmen, Gebühren und Beiträge sowie Einnahmen aus wirtschaftlicher Tätigkeit. Zudem geht die Krise nach Ansicht der Befragten mit steigenden Ausgaben in allen relevanten Haushaltsbereichen einher. Auch über das laufende Jahr hinaus wird eine Verschlechterung der Haushaltslage erwartet.

Knapp ein Viertel der Kommunen reagiert auf die finanziellen Folgen mit Haushaltssperren, ein Drittel bereitet Nachtragshaushalte vor. In den meisten Kommunen stehen Konsolidierungsmaßnahmen auf der Agenda, jede dritte Kommune geht von sinkenden Investitionsausgaben im Jahr 2020 aus.

Allerdings halten 27 Prozent steigende Investitionen in den nächsten Jahren für möglich, wenn entsprechende Unterstützungsmaßnahmen für die kommunale Ebene auf den Weg gebracht werden.

Bezogen auf die planungs- und investitionsrelevanten Rahmenbedingungen sind die Befragten der Auffassung, dass die digitale Verwaltung an Bedeutung gewinnen wird. 91 Prozent stimmten der Aussage zu, dass die Digitalisierung einen Schub erfahren wird. Dies gilt insbesondere für Planungsprozesse.

Informationen zur Ergänzungsumfrage zum KfW-Kommunalpanel 2020 und die Möglichkeit zum Download finden Sie unter www.kfw.de/kommunalpanel.

Die Auswirkungen von Ausnahmesituationen – wie die aktuellen Corona-Pandemie – auf die Haushaltsplanung sind Gegenstand einer aktuellen KGSt-Veröffentlichung. Unsere Mitglieder können den Denkanstoß Haushaltsplanung in Krisenzeiten kostenfrei abrufen.

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Bildnachweis: Megafon – Aktuelles © Zerbor Adobe.Stock