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Beteiligungsmanagement

Kommunale Selbstverwaltung bedeutet, dass alle kommunalen Leistungsbereiche in ihrer Gesamtheit in die von der Kommune gewollte Richtung gesteuert werden – unabhängig davon, ob sie innerhalb der Verwaltung und des Haushalts oder als Beteiligungen verselbstständigt mit eigenen Wirtschaftsplänen geführt werden. Die Steuerung der Beteiligungen ist damit Bestandteil der Steuerung des Konzerns Kommune.

Das Beteiligungsmanagement dient der Beteiligungssteuerung durch Entscheidungsvorbereitung, -unterstützung, -durchführung und -kontrolle. Beteiligungsverwaltung, Beteiligungscontrolling und Mandatsbetreuung gehören dazu.

In der Beteiligungsverwaltung werden alle administrativen Funktionen gebündelt. Dokumentenmanagement, Standards und Richtlinien erleichtern die Steuerung. Die strategischen Ziele der Kommune werden, wie in der Kernverwaltung auch, auf die Beteiligungen angewandt und erhalten ihre fachpolitisch-spezifische Prägung.

Mit Hilfe des strategischen Beteiligungscontrollings wird die Erfüllung dieser Ziele verfolgt und es werden die Informationsgrundlagen für Richtungsentscheidungen vorbereitet. Portfolioanalysen können eine hilfreiche Unterstützung darstellen.

Das operative Beteiligungscontrolling dient der kurzfristigen Steuerung der Beteiligungen im Rahmen der Haushalts- und Wirtschaftspläne. Leistungs- und Finanzziele seitens der Kommune im Hinblick auf die jeweilige Beteiligung sind dabei unverzichtbar.

Die Mandatsbetreuung unterstützt die Mandatsträger der kommunalen Gremien in ihrer Rolle als Mitglied von Aufsichtsgremien der Beteiligungen, beispielsweise als Mitglied des Aufsichtsrates der Stadtwerke GmbH.

Das Beteiligungsmanagement greift die Weiterentwicklung kommunaler Managementansätze auf und sorgt für eine Zusammenarbeit zwischen Kernverwaltung und Beteiligungen, beispielsweise bei der Einführung von Risikomanagement und Compliance-Management und der gemeinsamen Nutzung von Serviceeinrichtungen.

Der kommunale Gesamtabschuss (einschließlich Rechenschafts- bzw. Lagebericht) bietet zukünftig ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns Kommune sowie eine zukunftsorientierte Beurteilung.

Organisatorisch sollte das Beteiligungsmanagement der Verwaltungsführung unterstellt werden und eng mit dem zentralen Controlling und der zentralen Steuerungsunterstützung verknüpft werden.

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