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Betriebswirtschaftliche Steuerung

Die Einhaltung des Haushaltsgrundsatzes der Wirtschaftlichkeit wird vielfach von den Gemeindeordnungen gefordert. Um die Erfüllung dieser Zielsetzung zu unterstützen, bietet das reformierte Haushalts- und Rechnungswesen erweiterte Möglichkeiten.

Eine besondere Bedeutung kommt hierbei dem kommunalen Controlling zu. Es stellt den gedanklichen und konzeptionellen Rahmen für die Führungsunterstützung auf jeder Verantwortungsebene dar. Wesentlicher Inhalt ist die Koordination und die Informationsunterstützung, sodass die Entscheidungsfindung erleichtert wird. Das Verwaltungscontrolling orientiert sich hierzu an den jeweiligen Zielen, unterstützt die Planung und Budgetierung, führt unterjährige Soll-Ist-Vergleiche durch und entwickelt ein aussagefähiges Berichtswesen, um bei Abweichungen frühzeitig Gegensteuerungsmaßnahmen einleiten zu können.

Die Kosten- und Leistungsrechnung liefert einen Teil der hierfür notwendigen Informationen. Die Einsatzmöglichkeiten für spezifische Zwecke der jeweiligen Organisationseinheit sind vielfältig. Die Transparenz über die Kosten dient dazu, die kommunale Steuerung zu verbessern. Die Kosten- und Leistungsrechnung dient insofern auch der Entscheidungsunterstützung und Verhaltenssteuerung in Planungs-, Steuerungs- und Kontrollprozessen.

Wirtschaftlichkeitsuntersuchungen und -analysen dienen nicht nur der Ermittlung der günstigsten Investitionsalternative, vielmehr sind sie ein Mittel zur Vorbereitung von betriebswirtschaftlichen Entscheidungen jedweder Art. Zu den Instrumenten und Methoden zählen - neben den statischen und dynamischen Verfahren der Investitionsrechnung - beispielsweise auch die Kosten-Nutzen-Analysen zur Beurteilung der Wirtschaftlichkeit von Handlungen oder Maßnahmen.

Interkommunale Leistungs- und Kennzahlenvergleiche bieten Ansätze für eine verbesserte wirtschaftliche Steuerung und unterstützen das Controlling und Berichtswesen durch die Bereitstellung zusätzlicher Informationen.

Ein effektives Zins-, Schulden- , Liquiditäts - und Forderungsmanagement ist für die stetige Aufgabenerfüllung einer Kommune unerlässlich, denn nur so ist die jederzeitige Zahlungsfähigkeit der Kommune gesichert.

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