Webcontent-Anzeige

Beurteilungen

Die Beurteilung hat vor dem Hintergrund der aktuellen Rechtsprechung insbesondere im Handlungsfeld der Personalauswahl eine bedeutende Relevanz.

Dies steigert einerseits die Anforderungen an die professionelle Gestaltung von Beurteilungssystemen, indem Kommunen übergreifende strategische Themen mit einfließen lassen sollten. Andererseits ist es zwingend notwendig, auch die Anwendung durch Führungskräfte und Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu professionalisieren.

Die hohe rechtliche Relevanz ist hierbei nicht nur vorteilhaft. Führte eine unprofessionelle Beurteilungspraxis doch in der Vergangenheit häufig zu verzerrten Beurteilungsergebnissen, um  Mitarbeitenden Perspektiven zu ermöglichen. Unabhängig davon, ob diesen Phänomenen mit einer Quotierung oder Beurteilerkonferenzen begegnet wird, bedarf es in der Anwendung bei Führungskräften einer grundlegende Bereitschaft zur Leistungsdifferenzierung.

Nur dann entfaltet sich der eigentliche Wert von Beurteilungssystemen: Menschen benötigen Rückmeldung zu ihrer Arbeitsleistung und ihrem Verhalten, um sich weiterentwickeln zu können – und zwar auch in der strukturierten Form der Regelbeurteilung.

In Kombination mit Kompetenzmodellen oder Anforderungsprofilen bietet die Beurteilung also eine wichtige Basis für die Personalentwicklung von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und stellt gleichsam ein wirkungsvolles Führungsinstrument dar.

Dabei nimmt das Beurteilungsgespräch eine wichtige Rolle ein. Den Beurteilten werden Entwicklungsmöglichkeiten und Perspektiven aufgezeigt, z. B. für anstehende Höhergruppierungen, im Rahmen von leistungsabhängigen Bewegungen in den Stufen einer Entgeltgruppe oder zur Steigerung ihrer Arbeitsleistung. Damit wird der Umgang mit Spitzen- wie mit Schlechtleistungen fundierter und akzeptierter.

Webcontent-Anzeige
Bildnachweis: Group of business people © Kurhan www.fotolia.com