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Beobachtergremium

Beobachter und Auswahlkommission

10-köpfiges Prüfungstribunal oder professionelles Beobachtergremium? Auch hier sollten die Ressourcen mit Blick auf die Wirkung, die ein Auswahlverfahren auf die Bewerbenden hat, eingesetzt werden.

Vor dem Hintergrund der Tragweite, die Auswahlentscheidungen heute haben, spielt das Beobachtergremium eine entscheidende Rolle im Auswahlverfahren. Schließlich spricht es die Empfehlung aus, aufgrund derer der Dienstherr bzw. Arbeitgeber die Auswahlentscheidung trifft. Dabei sorgen die Beobachter in Assessment-Center oder im strukturiertem Interview dafür, dass gezeigtes Verhalten objektiv und nicht auf der Basis von unbewussten Gefühlstendenzen beurteilt wird.

Um dies zu ermöglichen, werden die Beobachterinnen und Beobachter durch das Personalmanagement nicht nur mit entsprechenden Werkzeugen wie Leitfäden und Beobachterbögen ausgestattet, sondern auch im Rahmen Beobachtertrainings qualifiziert. Dazu gehört es, diese für Wahrnehmungs- und Beobachtungsfehler zu sensibilisieren und sie darin zu professionalisieren, ihre Beobachtungen durch Nutzung der Hilfsmittel abzugeben.

Wenn es darum geht, die Auswahlkommissionen zusammenzusetzen, sollten Menschen gewählt werden, die in der Lage sind, sich in andere hineinzufühlen und Verhalten differenziert zu beobachten und einzuschätzen. Wird Wert auf eine fachliche Einschätzung gelegt, ist natürlich auch die Fachlichkeit unter den Beobachterinnen und Beobachtern sicherzustellen. Zudem sollte sich die Vielfalt, die in der Belegschaft angestrebt wird, auch im Beobachtergremium wiederfinden, um ein faires Auswahlverfahren zu gewährleisten.

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