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Für die Digitalisierung in Kommunen gibt es keine Blaupause

Die Digitalisierung gehört zu den bedeutendsten Entwicklungen des 21. Jahrhunderts. Über ihren Stellenwert müssen wir also nicht mehr viele Worte verlieren. Spannender ist vielmehr die Frage, wie Kommunalverwaltungen Digitalisierung umsetzen, als Anbieter, Garant, Initiatoren, Partner in Netzwerken und Steuerer.

Denn die Digitalisierung "brodelt" an allen Ecken und Enden: in der Kommunalverwaltung, im Konzern Kommune, in der örtlichen Gemeinschaft und in der Region. Aber wie kann eine Verwaltung dieses "Brodeln" fördern, es systematisieren, Synergien nutzen und es im Sinne guter Lebens- und Standortqualität, guter Arbeitsbedingungen und guter Bürgerservices in die "richtige" Richtung lenken?

In der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (FAZ) hat sich Helmut Dedy (Hauptgeschäftsführer des Deutschen Städtetages) zur digitalen Stadt der Zukunft geäußert. Die größte Herausforderung ist, "aus der Fülle an Aufgaben einen strategischen Handlungsrahmen als ‚Kommunale Digitale Agenda‘ zu entwickeln. Hierfür gibt es keine Blaupause. Jede Stadt braucht ihren eigenen Masterplan, der sich an den Gegebenheiten vor Ort orientiert und Bürgerinnen und Bürger einbezieht". Außerdem ist es erforderlich, Verwaltungsleistungen für Bürgerinnen und Bürger einfacher und schneller anzubieten. Beim Thema Verwaltungsdigitalisierung (E-Government) müsse sich auch die Verwaltung selbst erneuern, um Schritt zu halten mit der "privaten digitalen Welt". Große Umbrüche sieht Dedy auch im Bereich Mobilität, etwa bei Autonomes Fahren, Carsharing, E-Ticketing. "Die technologischen Entwicklungen eröffnen neue Räume".

Die KGSt schreibt aktuell an einem Bericht "Schritt für Schritt zur Digitalen Kommune" und veröffentlicht regelmäßig Denkanstöße zur Digitalen Kommune, denn es gibt viele Scheindiskussionen und viel Aktionismus rund um das Thema Digitalisierung. Beides verschlingt Zeit und Geld. Einem klugen Handeln muss deshalb ein Erkenntnisgewinn vorausgehen, der den Sinn und den Nutzen von Digitalisierung in den Mittelpunkt stellt. Die zentrale Frage ist doch, wie Kommunen die Potenziale der Digitalisierung in echten Nutzen und echte Resultate umwandeln können. Dafür liegt in der Regel kein gepflasterter Weg vor Ihnen. Sie können und sollten die Steine selbst legen. Es geht darum, kommunales Handeln von der Zukunft aus zu verstehen und nicht eine erfolgreiche Vergangenheit unreflektiert fortzuschreiben. Dafür müssen Sie Ihren eigenen individuellen Digitalisierungsprozess erarbeiten.

Der Bericht zeigt, wie Kommunen dies zusammen mit Ihren Mitarbeitenden und Ihren Bürgerinnen und Bürgern schaffen können. Die KGSt bietet also einen Denkansatz, Vorgehensweisen und Werkzeuge, damit Kommunen ihren individuellen Weg zur Digitalen Kommune finden und ihre Kommune Schritt für Schritt digital entwickeln.

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