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Budgetierung in Kommunen

Erklärvideo zum KGSt®-Bericht

Die Budgetierung ist nach wie vor der "Klassiker" unter den Planungs- und Steuerungsinstrumenten. Sie kann dazu beitragen, Ressourcen flexibel einzusetzen, wirtschaftliches Handeln zu forcieren, den Verantwortlichen in den dezentralen Organisationseinheiten größere Entscheidungsspielräume zu geben und dafür die Ergebnisverantwortung gegenüber der Verwaltungsführung stärker in den Vordergrund zu rücken.

Dennoch wird sie - im privaten wie im öffentlichen Sektor - kritisch hinterfragt: Sie sei zu zeitaufwendig und ressourcenintensiv, strategiefern, meist vergangenheitsorientiert und berücksichtige lediglich monetäre Aspekte. Ohnehin hätten die dezentralen Organisationseinheiten in Zeiten wachsender Aufgaben und angespannter Haushalte kaum noch Handlungsspielräume. Dies wirft folgende Fragen auf:

  • Ist die Budgetierung den Anforderungen an ein modernes Planungs- und Steuerungsinstrument noch gewachsen?
  • Welche Variablen sind für den Planungs- und Budgetierungsprozess erfolgskritisch?
  • Welche Möglichkeiten haben Kommunen, den Budgetierungsprozess effektiv und effizient zu gestalten?

Der neue KGSt®-Bericht Budgetierung in Kommunen: Grundlagen, Erfahrungen und Optimierungspotenziale (19/2017) greift diese Themen auf und gibt Empfehlungen. Er unterstützt Kommunen dabei, die operative Planung besser mit den strategischen Zielen zu verknüpfen, flexibel auf unterjährige Entwicklungen zu reagieren, den Aufwand für den Budgetierungsprozess überschaubar zu halten und die für Veränderungsprozesse wichtige Rolle der Führungs- und Organisationskultur zu berücksichtigen.

Durch die im Bericht beschriebenen vier Leitmotive

Verbinden - Flexibilisieren - Vereinfachen - Kommunizieren

können die Problembereiche der "klassischen" Budgetierung weitgehend behoben bzw. deutlich reduziert werden. Dabei müssen Kommunen die Möglichkeit haben, die Budgetierung an ihrem individuellen Bedarf auszurichten. Zur Verbesserung der kommunalpolitischen Steuerung werden in dem Bericht verschiedene Instrumente, Methoden und Gestaltungsmöglichkeiten dargestellt, die - je nach Ausgangslage - in unterschiedlicher Intensität verwendet oder auch schrittweise implementiert werden können. Gleichwohl darf der Gesamtkontext dabei nicht ausgeblendet werden: Nur im Zusammenspiel entfalten die Leitmotive ihre volle Wirkung und tragen dazu bei, das Steuerungskonzept des reformierten Haushalts- und Rechnungswesens "mit Leben zu füllen".

Wir haben für Sie ein kleines Erklärvideo zum Bericht erstellt. Schauen Sie einfach mal rein!

Das Teilen des Videos ist ausdrücklich erwünscht.

KGSt®-Räume

Außerdem haben wir ein Diskussionsforum zum Thema Budgetierung eingerichtet, um Sie aktiv bei der kommunalpolitischen Steuerung zu unterstützen. Registrieren Sie sich bitte zunächst am Portal, dann können Sie dem KGSt®-Raum beitreten.

Hier haben Sie die Möglichkeit zum Erfahrungs- und Meinungsaustausch. Sie können z. B. örtliche Budgetrichtlinien und Berichtsmuster austauschen, Erfahrungen mit anderen Kommunen teilen oder über Instrumente, Methoden und Gestaltungsmöglichkeiten diskutieren.

Auch wir sind an gelungenen Praxisbeispielen für den interkommunalen Erfahrungsaustausch sehr interessiert. Über die Zusendung entsprechender Konzepte aus der Praxis freuen wir uns.

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