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Bürokratie und Kreativität

Zwei Gegensätze treffen aufeinander!?

Das erste Creative Bureaucracy Festival fand am 7. und 8. September in der Humboldt-Universität zu Berlin statt. Den über 1 000 Teilnehmerinnen und Teilnehmern wurde in rund 100 Stunden ein spannendes Programm geboten, das von 78 Partnern in kurzer Zeit auf die Beine gestellt worden war.

 Podium: Gemeinwohl als Beruf Podium: Gemeinwohl als Beruf

Vorreiter der Verwaltungsmodernisierung und -innovation aus Deutschland, Dänemark, Österreich, Australien, den USA und weiteren Ländern diskutierten, philosophierten und spannen mit den Teilnehmenden darüber, wie Verwaltung im Zeitalter der Digitalisierung gelingen kann. Dabei wurden auch Formate wie die sogenannte "Fuck-up-Night" genutzt. In diesem Rahmen wurde über gescheiterte Projekte berichtet, um aus den Fehlern etwas für die Zukunft zu lernen.

Zwei Tage lang traf – wie im wahren Leben – Bürokratie auf Kreativität. Beide haben ihre Berechtigung und was sich im ersten Augenblick wie ein Widerspruch anhört, muss nicht zwangsläufig einer sein. Bringt man die zwei Begriffe geschickt zusammen, entstehen genau in diesem Spannungsfeld durch kreative Menschen innovative Lösungen für eine moderne Verwaltung. #KreativeBürokratie, das scheint genau die Zutat zu sein, die die Verwaltung braucht, um sich von innen heraus zu innovieren.

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 Marc Groß in Aktion. Marc Groß in Aktion.

Marc Groß, KGSt-Programmbereichsleiter Organisations- und Informationsmanagement, war dabei. Über die Zukunft der Arbeit im öffentlichen Sektor diskutierte er in der Session "Gemeinwohl als Beruf" mit Erik Adler, if5, Ilona Benz, Referentin des Gemeindetages Baden-Württemberg, Victoria Hasenkamp, Projektbüro Digitale Modellregion der Stadt Soest und Karoline Herrmann, Vorsitzende dbbj.

Doch wie genau sieht die Zukunft der Arbeit im öffentlichen Sektor aus? Wenn es nach den Besuchern der Veranstaltung geht, steht das Thema "Sinn der Arbeit" ganz weit oben auf der Wunschliste. Und welches Beschäftigungsfeld könnte dies mehr bieten als der öffentliche Sektor? Was das angeht, könnte die öffentliche Verwaltung in eine rosige Zukunft blicken.

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 Ergebnis der Abfrage: Was ist euch bei der Arbeit wichtig? Ergebnis der Abfrage: Was ist euch bei der Arbeit wichtig?

Aber es wurden noch einige weitere Aspekte genannt. Neben der Sicherheit stehen Gestaltungsspielräume – subsumieren wir darunter dann auch gleich noch die Gestaltungsverantwortung – und Flexibilität hoch im Kurs.

An diesen Stellschrauben hat gerade die öffentliche Verwaltung noch "Luft nach oben". Hier braucht es Veränderungen, die in unseren Köpfen beginnen, sich im Raum niederschlagen und durch Technologie unterstützt und ermöglicht werden.

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