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Bund der Steuerzahler kritisiert Stand von E-Government

Die Bundesregierung tut zu wenig für die Digitalisierung der Verwaltung. Das ist die Meinung des Bundes der Steuerzahler.

"E-Government in Deutschland gibt es de facto nicht", sagte der Präsident des Steuerzahlerbundes, Reiner Holznagel, bei der 25. Fachtagung "Steuern - Recht - Wirtschaft" in Rostock. Trotz Milliarden-Ausgaben im IT-Bereich seien rund 80 Prozent der rund 3 000 Verwaltungsprozesse nicht digitalisierbar. "Zu häufig gibt es beispielsweise Rechtsvorschriften, die ein persönliches Erscheinen beim Amt erforderlich machen." Aber auch der E-Personalausweis oder die E-Akte halten nicht, was sich die Verwaltungen davon erhofft haben.

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