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Die KGSt auf der CeBIT in Hannover

Impulse gegeben und mitgenommen

Die CEBIT hat sich in diesem Jahr in einem neuen Gewand präsentiert – als ein Festival für Innovationen und Digitalisierung. Da dürfen die Kommunen natürlich nicht fehlen! Dort leben die Menschen und dort werden auch die lokalen Probleme gelöst und die Digitalisierung umgesetzt.

Im Rahmen des Auftrittes von kommune.digital auf der CE- BIT 2018 hielt KGSt-Referentin Anika Krellmann einen Impulsvortrag vor vollem Haus. Sie berichtete über die "Blaupause Digitale Kommune". Dabei ging es aber nicht um die "Blaupause", wie wir sie schnell vor Augen haben: eine Lichtpause, die man aus der Schublade zieht, die Linien nachzieht und dann eine fertige Lösung hat! So einfach ist es bei der Digitalisierung leider nicht. Hier gilt "selber machen".

Aber auch dafür bietet die KGSt eine Blaupause. Obwohl der englische Begriff "blueprint" hier treffender ist. Er steht für einen cleveren Plan. Und um genau den geht es bei der Digitalisierung und genau diesen liefern wir mit unserem aktuellen Berichtsprojekt "Bausteine zur Gestaltung einer Digitalen Kommune". Auf die drei Schlüsselfaktoren "Gemeinsamer Denk- und Orientierungsrahmen", "Klare Rollen & Verantwortungsbereiche" sowie "Durchgängige Nutzerzentrierung" ging Anika Krellmann dann noch einmal intensiver ein.

Im gleichen Rahmen haben der Deutsche Städte- und Gemeindebund (DStGB), kommune.digital und die KGSt am 15. Juni 2018 den Ideen-Pitch impulse.digital veranstaltet. Gesucht und prämiert wurden Ideen für den digitalen Wandel in Kommunen. Diese sollen zeigen, wo die Chancen und der Mehrwert für diejenigen liegen, die aktiv die Digitalisierung vorantreiben.

Der Pitch setzte damit Impulse für die digitalen Handlungsfelder in Städten und Gemeinden. Es muss nicht immer das "große Rad" gedreht werden! Viel wichtiger ist es, auch kleine aber konkrete Dinge anzupacken. Perfektion steht dabei nicht im Vordergrund, sondern der Wille und der Raum zum Experimentieren.

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Die KGSt wurde von Programmbereichsleiter Marc Groß vor Ort vertreten, neben Franz-Reinhard Habbel (früher Deutscher Städte- und Gemeindebund) und Alexander Handschuh (Deutscher Städte- und Gemeindebund).

Eingegangen sind viele Bewerbungen zu den Kategorien

  • Politik und Verwaltung
  • Wirtschaft und Einzelhandel
  • Energie, Umwelt, Mobilität und Verkehr
  • Bildung, Kultur, Wissenschaft und Forschung
  • Jugend, Familie, Gesundheit und Pflege
  • Gesellschaft und bürgerschaftliches Engagement

Aus den vielen Bewerbungen wurden 14. Bewerber ausgewählt und nach Hannover eingeladen. Dort präsentierten sie ihre Ideen jeweils noch einmal in 5-minütigen Pitches den Zuschauern und der Jury.

Gewonnen hat die Stadt Kaiserslautern mit ihrem Projekt "Unser Kaiserslautern – herzlich digital". Der zweite Platz wurde gleich zweimal vergeben – nämlich an die Stadt Wil in der Schweiz für ihre Initiative "Smart City Wil" und an Nebenan.de für ihre Plattform für die Gesellschaft von Morgen. Platz 3 ging an die Stadt Moers für ihre digitale Stadtplattform.

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