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Covid-19 fordert alle Kommunen

Wir unterstützen Sie!

Die Covid-19-Krise wird sich aller Voraussicht nach noch verschärfen, zumindest aber die Kommunalverwaltungen noch einige Zeit beschäftigen. Elementar für das Funktionieren der Verwaltung und die Sicherung der kommunalen Daseinsvorsorge in diesen Zeiten ist es, dass Kommunen sehr kurzfristig auf neue Entwicklungen reagieren und die wesentlichen Prozesse aufrechterhalten.

Dafür muss insbesondere das entsprechende Personal auch weiterhin verfügbar sein. Die erforderlichen personalwirtschaftlichen und organisatorischen Entscheidungen basieren idealerweise auf objektiven Daten und Informationen.

Wir möchten unsere Mitglieder entlasten und beim Finden "richtiger" Entscheidungen fördern und  bieten dazu folgende Hilfestellungen an:

KGSt®-Prozesskatolog ergänzt

Besonders relevante Leistungen im Pandemiefall, die es unbedingt aufrecht zu erhalten gilt, haben wir jetzt – auf der Basis der Ergebnisse des KGSt®-Berichts Systematische Vorbereitung auf Krisenfälle (16/2017) – identifiziert. Die Ergebnisse des Screenings wurden in den KGSt®-Prozesskatalog eingearbeitet. Er enthält eine neue Spalte "Priorisierung von Leistungen in Krisenfällen (aktuell Covid-19)", die Excel-Tabelle lässt sich entsprechend filtern.

Örtliches Beispiel

Ihren Aufgabenkatalog zur Personaleinsatzplanung im Rahmen des Covid-19-Krisenmanagements hat uns die Stadtverwaltung Köln zur Verfügung gestellt. Die Stadt Köln unterteilt die Aufgaben in drei Kategorien:

  • Kategorie 1: Die Erledigung der Aufgabe ist zur Daseinsvorsorge oder zur Aufrechterhaltung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung zwingend erforderlich
  • Kategorie 2: Die Erledigung der Aufgabe ist zur Aufrechterhaltung der Funktionsfähigkeit der Verwaltung zwingend erforderlich
  • Kategorie 3: Die Erledigung der Aufgabe ist im Fall einer sich ausbreitenden Epidemie für mehrere Wochen verzichtbar.

Zusätzlich wird noch eine Einschätzung vorgenommen, ob mobiles Arbeiten möglich ist.

KGSt®-Denkanstoß

Anhand eines Praxisbeispiels zeigen wir, wie ein Datenmodell für die Personaleinsatzplanung prioritärer Leistungen einer Kommune im Pandemiefall aussehen kann. Insbesondere die Auswertung von Daten aus personalwirtschaftlichen Fachverfahren in Verbindung mit der Priorisierung von Prozessen bzw. Leistungen macht es möglich, die Funktionsfähigkeit der Verwaltung zu erhalten und wirksam zu handeln.

Die KGSt erstellt, gemeinsam mit dem Start-Up Polyteia aus Berlin, das sich auf die Integration, Aufbereitung und Visualisierung von kommunalen Daten spezialisiert hat, ein praxistaugliches Datenmodell im Sinne einer individuell verwertbaren "Blaupause". Mit dieser können Kommunen ihre Daten so strukturieren, aufbauen und nutzen, dass – auch oder gerade – in Stresssituationen aktuelle und relevante Informationen schnell und valide als Entscheidungsgrundlage zur Verfügung stehen.

Rufen Sie den KGSt®-Denkanstoß "Personaleinsatz im Krisenfall effektiv steuern - Werkstattbericht zu einem Datenmodell im Pandemiefall" ab, er steht auch Nicht-Mitgliedern der KGSt zur Verfügung.

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