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Das Projekt Qualifica Digitalis und die Frage
"Wie können wir die Herausforderungen der Vermittlung digitaler Kompetenzen angehen?"

Wie verändern sich Tätigkeiten, berufliche Anforderungen, Arbeitsweisen und Arbeitskultur durch die Digitalisierung des öffentlichen Sektors? Auf welche Kompetenzen und Qualifikationen kommt es zukünftig verstärkt an? Wie muss gelungene Qualifizierung 4.0, passendes Lernen und Lehren für den öffentlichen Sektor gestaltet sein? Diesen Fragen widmet sich das Projekt Qualifica Digitalis.

 Logo: Qualifica digitalis

Qualifica Digitalis ist ein Forschungs-, Entwicklungs- und Umsetzungsprojekt des IT-Planungsrats unter der Federführung des Landes Bremen mit wissenschaftlicher Unterstützung. Ziel des Projekts ist es, auf Grundlage wissenschaftlich fundierter Studien, Qualifizierungsstrategien und Handlungsempfehlungen für die Qualifizierung sowie Personalentwicklungsmaßnahmen für Kommunen, Länder und Bund zu erarbeiten.

In einem von Qualifica Digitalis beauftragten Workshop mit der KGSt kamen 15 kommunale Expertinnen und Experten aus ganz Deutschland zusammen, die gemeinsam über die im Projekt identifizierten Themenschwerpunkte und digitalen Kompetenzen diskutierten. Ziel des virtuellen Workshops war es, konkrete Handlungsempfehlungen für Kommunen zu entwickeln, die sich mit der Vermittlung und Erweiterung notwendiger Kompetenzen in der digitalisierten Arbeitswelt beschäftigen.

Abgeleitet aus den wissenschaftlichen Erkenntnissen standen drei Schwerpunktthemen im Mittelpunkt:

  • Wie gelingt es, insbesondere personale Kompetenzen und im Besonderen ein "digitales Mindset" bei den Beschäftigten aufzubauen?
  • Wie können wir das (nicht-formale) Lernen am Arbeitsplatz fördern und wie gelingt ein gutes Nebeneinander mit der klassischen Fortbildung?
  • Wie gelingt die individualisierte Kompetenzförderung und was braucht es dafür?

In virtuellen World Cafés erarbeiteten die kommunalen Praktikerinnen und Praktiker Vorschläge für konkrete Handlungsempfehlungen. Unter anderem wurde in der Diskussion deutlich, dass Führungskräften eine besondere Rolle bei der Entwicklung und dem Vorleben des digitalen Mindsets zukommt. Des Weiteren sind klar kommunizierte Rahmenbedingungen notwendig, beispielsweise hinsichtlich der in der Arbeitszeit integrierten Lernzeit und Lernräumlichkeiten. Zusätzlich sollten zukünftig individualisierte Personalentwicklungsmaßnahmen, wie Coaching, Mentoring oder individuelle Lernpfade, in den Vordergrund gerückt werden.

Die kommunalen Workshopteilnehmenden besprachen außerdem, dass bei der Entwicklung von digitalen Kompetenzen und daraus abgeleiteten Lernmöglichkeiten vor allem nach Berufsgruppen und Karrierestufen differenziert werden sollte. Das One-Size-Fits-All-Modell für die digitale Kompetenzentwicklung funktioniert nicht, vielmehr müssen individuelle Kompetenzprofile und –analysen vorgenommen werden. Darauf aufbauend lassen sich nutzendenzentriert individuelle Lernpfade ableiten.

Das Projekt Qualifica Digitalis endet am 30. September 2022. Im Anschluss werden die Gesamtergebnisse und die in dem Workshop ausgearbeiteten detaillierten Handlungsempfehlungen veröffentlicht. Wir halten Sie auf dem Laufenden!

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Bildnachweis: Megafon – Aktuelles © Zerbor Adobe.Stock