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Datenethikkommission der Bundesregierung
nimmt Arbeit auf

Durch die zunehmende Digitalisierung unserer gesamten Wertschöpfungskette wächst nicht nur das zu verarbeitende Datenvolumen exponentiell. Auch die Geschwindigkeit, mit der Daten zu verarbeiten sind, nimmt rasant zu. Damit Kommunen diese Entwicklung für sich positiv aufgreifen können, müssen sie ihr Datenmanagement professionalisieren.

Zentrale Säulen dabei sind die Aspekte Data-Warehouse, Data-Governance und Datenkompetenz. Unsere Mitglieder unterstützen wir bei der Professionalisierung ihres Datenmanagements mit dem Innovationszirkel Informationslogistik und Datenmanagement. Dieser hatte am 30. August 2018 seine konstituierende Sitzung, in der erste Arbeitsschwerpunkte diskutiert wurden. Weiter geht es Anfang des Jahres 2019.

Damit Daten eine positive Wirkung haben und den Menschen wirklich nützen, müssen im Rahmen der Date-Governance klare Regeln vereinbart werden. Um dies auf nationaler Ebene zu schaffen, hat die Datenethikkommission, die von der Bundesregierung berufen wurde, am 5. September 2018 ihre Arbeit aufgenommen.

Binnen eines Jahres soll die Kommission ethische Leitlinien für Datenpolitik, den Umgang mit Algorithmen, künstlicher Intelligenz und digitalen Innovationen vorschlagen und Handlungsempfehlungen geben. Sie wird ihren Bericht in vollständiger Unabhängigkeit erarbeiten. Organisatorisch wird sie vom Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat sowie vom Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz betreut.

Die Datenethikkommission setzt sich aus 16 Expertinnen und Experten der Fachrichtungen Medizin, Recht, Informatik, Statistik, Volks- und Betriebswirtschaft, Theologie, Ethik und Journalismus zusammen. Sprecherinnen der Kommission sind die Kölner Medizinethikerin Prof. Dr. Christiane Woopen und die Wiener Juristin Prof. Dr. Christiane Wendehorst.

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