Webcontent-Anzeige

DIGITAL. DENKEN.

Unsere Lebens- und Arbeitswelt wird im rasanten Tempo digitaler. Die Digitalisierung stößt mit ihren technologischen Trends wie Big Data, der zunehmenden Mobilisierung und Cloud Computing umfassende Veränderungsprozesse in Kommunen an.

Achtsam eingesetzt, hält sie vielfältige Möglichkeiten bereit, um Prozesse nachhaltig effektiver und effizienter zu gestalten. Kommunen verbessern dann dadurch die Lebens- und Standortqualität, den Bürgerservice und die Wirtschaftlichkeit ihres Handelns für ihre örtliche Gemeinschaft.

Dafür müssen kommunale Führungskräfte Lernprozesse anstoßen. Es gilt, Bewährtes beizubehalten, wenn es nach wie vor die beabsichtigten Wirkungen auf einem guten Weg erzielt. Kommune gestalten heißt aber auch den Blick zu öffnen für neue, innovative Lösungen. Diese beziehen sich nicht nur auf die Prozesse innerhalb der Verwaltung, sondern auch auf die Zusammenarbeit mit öffentlichen und privaten Partnern. Damit das gelingt muss die Stadtgesellschaft in ihren unterschiedlichen Handlungsfeldern vernetzt werden.

Beim DIGITAL.DENKEN geht es nicht nur um Technologie. Es geht vielmehr auch um Werte, um die Haltung und Einstellung, die Kommunen in Zeiten der Digitalisierung brauchen, um einen zukunftsfähigen Lebens- und Arbeitsraum zu gestalten.

Wir unterstützen unsere Mitglieder auf dem Weg zur Digitalen Kommune mit unterschiedlichen Leistungen. Die Basis dafür bildet eine mit kommunalen Experten entwickelte Methodik, ein "Denkgerüst", das zeigt, auf welchem Weg Kommunen zu ihrer ganz individuellen Digitalen Agenda gelangen.

Ein Baustein für die Digitale Kommune sind die genannten technologischen Entwicklungen, die das Arbeiten zunehmend orts- und zeitunabhängiger machen und auf diese Weise neue Potenziale für die Prozess- und Organisationsgestaltung bieten. Bürgerservices müssen im Sinne eines E-Government "neugedacht" werden. Beispielsweise können sie zunehmend mobil und auch in dünn besiedelten Räumen erbracht werden. Virtualisierung und Cloud Computing verbessern in Verbindung mit mobilen Endgeräten die Schnittstelle zwischen Außen- und Innendienst.

Um neue Technologien bestmöglich einsetzen zu können, gilt es sie mit ihren Chancen und Risiken zu verstehen. Wir setzen uns daher in verschiedenen Projekten intensiv mit technologischen Trends auseinander und untersuchen ihre Potenziale für Kommunen.

Technologien können aber nur dann erfolgreich genutzt werden, wenn die IT optimal gesteuert wird. Sie muss sich stringent an der kommunalen Gesamtstrategie ausrichten und einen Wirkungsbeitrag für die strategischen Zielen der Kommune liefern. Mit dem KGSt®-Rollenmodell zur IT-Steuerung haben wir eine wichtige Grundlage geschaffen. In diesem Zusammenhang beschreiben wir den Prozess von der individuellen IT-Strategie zur IT-Vorhabenplanung. Darauf aufbauend rückt die kommunale IT-Steuerung in den kommenden Jahren weiter in den Fokus. Ein zentrales Thema ist die Informationssicherheit. Denn ohne sie verpuffen die Potenziale der Digitalisierung. Kommunen müssen der aktuellen Bedrohungslage gerecht werden und Risiken für die Informationssicherheit durch ein entsprechendes Managementsystem minimieren. Eine Digitale Kommune funktioniert nur dann, wenn Bürger und Kunden auf sie vertrauen können. Weitere Themen sind die interkommunale Zusammenarbeit bei der IT-Steuerung und das IT-Controlling.

Die Voraussetzung um sämtliche Potenziale der Informationstechnologie zu heben und ein vernetztes Denken und Handeln zu ermöglichen, sind medienbruchfreie Prozesse. Als kommunales Entwicklungszentrum für das Prozessmanagement unterstützen wir unsere Mitglieder bereits seit Jahren im Prozessmanagement. Das führen wir in Zukunft fort. Eine Schlüsselgröße in den Prozessen sind Daten. In Zeiten von Big Data gilt es zu hinterfragen, wie sie qualitätsstiftend genutzt werden können. Wir engagieren uns daher in den nächsten Jahren auch verstärkt im Bereich eines kommunalen Datenmanagements. Denn ein effektives Datenmanagement ist die Basis für steuerungsrelevante Erkenntnisse und bessere Entscheidungen für die Kommune.

Die optimale Nutzung des vorhandenen und des zukünftigen Wissens durch die Menschen in den Kommunen wird entscheidend dazu beitragen, wie zukunftsfähig die kommunale Selbstverwaltung sein wird. Vor dem Hintergrund des demografischen Wandels haben wir uns bereits intensiv mit Methoden und Werkzeugen auseinandergesetzt, die Kommunen unterstützen, ihr Wissen zu bewahren. Die Zukunft liegt unserer Ansicht nach in einem prozessintegrierten, kollaborativen Wissensmanagement. Eine Digitale Kommune versteht es, Wissen permanent zu teilen. Unterstützt wird dieser Prozess durch neue technologische Entwicklungen, etwa im Bereich der Social Media.

Im Sinne des Open Government nehmen wir Möglichkeiten zur Steigerung der Transparenz, der Partizipation und der Kollaboration in den Blick. Open Data, Social Media und Open Innovation sind Schlüsselbegriffe in diesem Kontext. Dafür setzen wir uns in den nächsten Jahren mit verschiedenen Berichtsprojekten und in unseren Innovationszirkeln ein.

Webcontent-Anzeige
Bildnachweis:
Header-Foto © Elenathewise – stock.adobe.com