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Das "Digitale Labor"

Gemeinsames Projekt von KGSt, IBM und aperto ging in die erste Runde.

Die Digitalisierung gehört zu unserem Leben, ist Alltag und geht nicht mehr weg. Nicht zuletzt deswegen ist die Digitalisierung seit langem ein Schwerpunkt unserer Arbeit. Sie steht auf der einen Seite für die vielen technologischen Möglichkeiten, um die Lebens- und Standortqualität für die örtliche Gemeinschaft und die Kommune zu verbessern und Verwaltungsprozesse zu optimieren.

Auf der anderen Seite steht sie für ein "neues" Denken, das zahlreiche organisatorische und kulturelle Veränderungsprozesse nach sich zieht: Zunehmend öffnet sich die Verwaltung nach außen, sie agiert in Netzwerken und setzt intern sowie extern vermehrt auf Kollaboration und Zusammenarbeit.

Wir unterstützen das kommunale Management dabei, Digitalisierung wirkungsorientiert ein- und umzusetzen. Dabei nehmen wir unterschiedliche Gestaltungs- und Handlungsfelder in den Blick, bringen Experten in den Austausch und entwickeln Modelle und Konzepte, die sie dabei unterstützen, ihren Weg zur "Digitalen Kommune" zu gehen. Aber das allein reicht nicht aus!

Bisher wurde viel über Digitalisierung geredet. Jetzt sind wir an einen Punkt gekommen, an dem wir aktiv vom Reden in das Handeln kommen müssen. Aus diesem Grund haben wir gemeinsam mit IBM und aperto das "Digitale Labor" ins Leben gerufen. Und der Name ist Programm: Wir wollen Wirkungen für die örtliche Gemeinschaft und für die Kommunalverwaltung selbst erzielen. Dazu diskutieren wir nicht nur mit kommunalen Expertinnen und Experten, sondern lassen den Worten auch Taten folgen. Innovativ sein, experimentieren, Prototypen entwickeln und einsetzen – das haben wir uns auf die Agenda geschrieben. Gemeinsam mit IBM und aperto erproben wir Methoden, erhalten Impulse und arbeiten stilgerecht in einer kreativen Umgebung.

Der erste Workshop fand am 16. und 17. November 2017 in Berlin statt. In einem Kreativraum haben wir uns zum Bürgerservice 2025 Gedanken gemacht. Wir sieht der aus? Was verändert sich für die Bürgerinnen und Bürger sowie für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter? Was braucht es dafür technisch und organisatorisch? Um Struktur in unseren Innovationsprozess zu bekommen, haben wir Bausteine der Methode Design Thinking genutzt.

Nachdem wir unser Bild vom Bürgerservice der Zukunft gezeichnet hatten, erstellten wir Persona, als stereotypische Nutzer. Dabei ging es ganz klar um den Mehrwert, den Wertbeitrag, der sich für den Nutzer eines Bürgerservices einstellen soll. Welche Probleme, welche Wünsche haben ganz bestimmte Nutzergruppen? Diese Frage stand bei dieser Übung im Vordergrund.

Abschließend haben wir zu den spezifischen Anforderungen produktunabhängige Lösungen formuliert und nach deren Umsetzbarkeit priorisiert. Jetzt muss es darum gehen, zu den Lösungen Prototypen zu entwickeln und in eine pilotierte Umsetzung zu kommen. Wir freuen uns bereits auf die nächste Runde des "Digitalen Labors".

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