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Digitalisierung verändert die Arbeitswelt

Arbeitsplatzverluste werden durch neue Arbeitsplätze immer wieder ausgeglichen

Die Digitalisierung und neue Technologien verändern Arbeit und Arbeitsplätze. In der öffentlichen Debatte wird häufig befürchtet, dass viele Arbeitsplätze wegfallen werden und menschliche Arbeit teilweise überflüssig wird. "Fortschritt macht arbeitslos" scheint das Credo dieser Zukunftsaussicht.

Damit räumt nun das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung in einer aktuellen Studie auf. Richtig ist, dass es in bestimmten Berufen und Sektoren zu einem Abbau von Arbeitsplätzen kommt, zugleich entstehen an anderer Stelle neue Jobs.

Die durchschnittliche Rate, mit der jedes Jahr seit 1993 Arbeitsplätze abgebaut wurden, lag bei 9,5 Prozent. Demgegenüber lag die Rate, mit der neue Arbeitsplätze entstanden, bei 9,7 Prozent. Unter dem Strich ist die Beschäftigung damit gestiegen – trotz neuer Technologien.

Der wesentlich größere Unterschied entsteht hinsichtlich der Jobprofile und damit der Anforderungen an die Kompetenzen der Fach- und Führungskräfte. Ein zentrales Ergebnis der Studie ist: Seit den 1970er Jahren sind für Hochqualifizierte immer mehr Arbeitsplätze entstanden als verschwunden. Anders als bei den Geringqualifizierten: Die Stabilität der Arbeitsplätze von Geringqualifizierten ist gesunken. Dabei muss der Abbau nicht zwingend mit einem Arbeitsplatzverlust für die betroffene Person einhergehen, wenn sie sich etwa weiterqualifiziert hat und auf einer höherwertigen Position beschäftigt werden konnte.

Mit diesem Wissen kann der Beitrag der kommunalen Personalentwicklung zur Gestaltung des digitalen Wandels nicht hoch genug eingeschätzt werden.

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