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Digitalisierung als gemeinsames Zukunftsthema

Nürnberg, Augsburg und München unterzeichnen Kooperationsvereinbarung

Wie werden wichtige Stakeholder aus Stadt und Region in Zukunft in die Digitalisierung der Verwaltung eingebunden? Welche aktuellen Initiativen der Bundes- oder Landesregierung gibt es und welche Auswirkungen haben diese auf bayerische Kommunen? Und wie werden wir zukünftig mit den Daten unserer Bürgerinnen und Bürger umgehen? Diese und weitere zentrale Fragen standen im Mittelpunkt beim Auftakt des Kooperationsbündnisses Nürnberg- Augsburg-München im Münchner Rathaus.

 Frank Pintsch (Augsburg), Thomas Bönig (München) und Harald Riedel (Nürnberg) mit der Kooperationsvereinbarung, Quelle: RIT Frank Pintsch (Augsburg), Thomas Bönig (München) und Harald Riedel (Nürnberg) mit der Kooperationsvereinbarung, Quelle: RIT

Am 16. Juli waren die Digitalisierungs- verantwortlichen der drei größten Kommunen Bayerns auf Initiative der Landeshauptstadt in München zusammengekommen. Dabei hatten sie ein Ziel: Sich bei der erfolgreichen Gestaltung der Digitalisierung zukünftig in einem verbindlicheren und intensiveren Kooperationsverhältnis gegenseitig zu unterstützen.

Harald Riedel, Referent für Finanzen, Personal, IT und Organisation der Stadt Nürnberg, Frank Pintsch, Stadtdirektor der Stadt Augsburg, und Thomas Bönig, IT-Referent und CDO der Landeshauptstadt München, unterzeichneten dazu im Münchner Rathaus ein Memorandum of Understanding zur künftigen Kooperation auf strategischer und inhaltlicher Ebene. Damit setzen die drei Städte ein sichtbares Zeichen, für eine enge und kooperative Zusammenarbeit im Rahmen der Digitalisierung.

Kooperationsvereinbarung als Grundlage für umfassenderen Kompetenz- und Erfahrungsaustausch

Ausgangspunkt für das Bündnis ist – so der Wortlaut der Vereinbarung – die gemeinsame Erkenntnis, dass auf alle drei Städte zunehmend große Herausforderungen in der Digitalisierung zukommen. Dabei sind die finanziellen Möglichkeiten jeder einzelnen Stadt für sich allein sehr begrenzt. Darüber hinaus teile man das Schicksal eines großen Fachkräftemangels im Bereich der IT.

Es bedürfe daher neuer Lösungsansätze, um auch zukünftig den Anforderungen der kommunalen Aufgaben im IT-Umfeld gerecht werden zu können. Dazu soll nun die Kooperation beitragen. Die Ergebnisse einzelner Untersuchungen und Projekte sollen dabei, im Rahmen des geltenden Rechts, den jeweils anderen Städten zur Verfügung gestellt werden, um einen möglichst effektiven Einsatz von Steuergeldern und anderen Ressourcen sicherzustellen.

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