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#Kreativ #Innovativ #Motiviert. Themen, die junge Menschen für Kommunalverwaltungen wichtig finden (13/2017)

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Beschreibung

Aufgrund demografischer und gesellschaftlicher Entwicklungen stehen nachfolgende Arbeitsgenerationen vor großen Herausforderungen. Ob ein Generationswechsel gelingt, hängt davon ab, wie junge Mitarbeiter in die Verwaltungen integriert werden und wie die Zusammenarbeit mit älteren Beschäftigten gestaltet wird.

Junge Menschen möchten sich einbringen und mitgestalten. Sie müssen es aber auch aktiv tun. Neben den erforderlichen eigenen Kompetenzen brauchen sie dazu Plattformen, um sich untereinander und mit erfahrenen Kollegen auszutauschen.

Diese Denkanstöße beinhalten Ergebnisse des sog. "Zukunfts-ABC", welches von Teilnehmenden des KGSt-Innovationszirkels "Junge Verwaltungskräfte" entwickelt wurde und beziehen sich auf Themen, die junge Menschen für Kommunalverwaltungen besonders wichtig finden. Sie bilden die Fortsetzung zum KGSt-Bericht 4/2017 #Kreativ #Innovativ #Motiviert. Wie Kommunalverwaltungen sein sollten, in denen junge Menschen arbeiten möchten.

Die Ergebnisse machen deutlich, dass junge Menschen motiviert sind und Ideen haben, zentrale Themen anzugehen, die für die Zukunftsfähigkeit der Verwaltung, im Kontext der kommunalen Gesamtentwicklung, wichtig sind. Die Bereitschaft zur Veränderung ist maßgeblich, um die Ideen umzusetzen und Verwaltung weiterzuentwickeln. Um die Umsetzung in Kommunen zu unterstützen, werden nicht nur die Meinungsbilder junger Verwaltungskräfte dargestellt, sondern auch Empfehlungen der KGSt, die in dieselbe Richtung gehen.

Die Art und Weise, wie die Ergebnisse zu Stande gekommen sind, hat daneben einen eigenen Mehrwert. Es wird deutlich, dass sich die interkommunale Vernetzung lohnt und der Erfahrungsaustauch von großer Bedeutung ist. Somit können viele Kommunen von den Meinungsbildern und Empfehlungen profitieren, die über diese Denkanstöße transportiert werden.

Aus Sicht der Teilnehmenden hat Verwaltung einen großen Nutzen, wenn

  • alternative Arbeitsmethoden eingeführt,
  • Leistungsgerechtigkeit gefördert,
  • Ressortegoismus abgebaut und
  • Wissensmanagement regelhaft implementiert wird.

Dies sind – neben anderen Einflussgrößen – entscheidende Faktoren zur Motivation und Bindung junger Menschen. Als bedeutender Einflussfaktor für die Umsetzung muss darüber hinaus die jeweilige Führungskultur genannt werden.

Insgesamt wird deutlich, dass es sich um Themen handelt, die nicht nur einer bestimmten Generation zugeschrieben werden können, sondern sowohl "Jüngere" als auch "Ältere" betreffen. Daher wenden sich die Denkanstöße an die oberste Führungsebene in Kommunen, daneben an Führungskräfte nachgelagerter Ebenen sowie an Personal- und Organisationsentwickler.

Kommunen, die diese Denkanstöße aufgreifen möchten, finden in weiteren KGSt-Berichten konkrete Umsetzungshilfen, auf die an den entsprechenden Stellen verwiesen wird.

 
 

Detail Informationen

Arbeitsergebnisse
KGSt
Wilken, Norbert; Gray, Julie
20170810A0003
Bericht 13/2017
10.08.2017
683kb