KGSt Dokumentdetails

Der KGSt-Prozesskatalog – Ordnungsrahmen für das kommunale Prozessmanagement. Der methodische Einstieg in die Prozessarbeit (5/2018)

Bewertung

Durchschnitt (1 Stimme)

Beschreibung

Der KGSt-Prozesskatalog liefert einen organisationsunabhängigen Überblick über die kommunalen Produkte, Leistungen und Prozesse und unterstützt als umfassender Ordnungsrahmen das kommunale Portfolio- und Prozessmanagement. Er ist in seiner Gliederung und seinen Einträgen "schlüssig", konsistent und redundanzfrei. Kommunen können ihn als Blaupause für eigene, individuelle Ordnungsrahmen nutzen, die wiederum die Organisationsarbeit unterstützen. Der KGSt-Prozesskatalog umfasst aktuell rund 3.200 Einträge und ist als Excel-Tabelle unter der Kennung 20180430A0003 verfügbar.

Der Ordnungsrahmen lässt sich vielfältig nutzen. Anhand der nach Produkten gegliederten Liste lassen sich mit wenig Aufwand Prozessübersichten für eigene Organisationsuntersu-chungen oder Prozessoptimierungsprojekte erstellen. Die Erarbeitung von organisationsbe-zogenen Prozesslandkarten wird deutlich erleichtert. Die Arbeit mit einem verwaltungsweiten Katalog sensibilisiert für die Potenziale von gesamtkommunalen Steuerungs- und Stützprozessen. Bisher verdeckte Wirkungszusammenhänge zwischen unterschiedlichen Leistungserstellungsprozessen, aber auch zwischen vor- und nachgelagerten Stütz- und Steuerungsprozessen werden durch den organisationsübergreifenden Prozessüberblick erkennbar.

Einen weiteren Anwendungsfall des KGSt-Prozesskatalogs stellt das Verwaltungsscreening dar. Dabei handelt es sich um eine effiziente und effektive Methode zur systematischen Untersuchung des Verwaltungshandelns in verschiedenen Detaillierungsgraden. Die Organisationseinheiten werden dabei nach einheitlichen Maßstäben "durchleuchtet". Das Verwaltungsscreening ist vielseitig einsetzbar und liefert eine belastbare Grundlage für weitere Arbeitsschritte.

Der vorliegende Bericht beschreibt Ziele, Inhalte und Anwendungsmöglichkeiten des KGSt-Prozesskatalogs. Ein Schwerpunkt liegt dabei auf dem Thema Zuschnittsindikatoren, also den Regeln für die Abgrenzung und Identifikation von Prozessen. Die Fragen, wo Prozesse beginnen bzw. enden und welche Varianten betrachtet werden sollen, haben in Prozessoptimierungsprojekten häufig erheblichen Diskussionsbedarf ausgelöst. Mit dem vorliegenden Bericht liegen nun Empfehlungen zum Zuschnitt von Leistungserstellungs-, Stütz- und Steuerungsprozessen vor.

Der KGSt-Prozesskatalog soll als umfassender Ordnungsrahmen weiterentwickelt und aktualisiert werden.

 
 

Detail Informationen

Arbeitsergebnisse
KGSt
Beckmann, Gaby
20180430A0002
5/2018
16.05.2018
2241kb