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Finanzsteuerung und -service im Wandel. Teil 2: Erfolgsfaktoren für eine leistungsfähige Finanzfunktion (5/2019)

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Beschreibung

"Es ist nicht unsere Aufgabe, die Zukunft vorauszusagen, sondern gut auf sie vorbereitet zu sein." (Perikles, 5. Jahrhundert v. Chr.)

Veränderte Rahmenbedingungen und neue Möglichkeiten für kommunales Handeln machen die Gestaltung des Wandels zur Daueraufgabe der Kommunen. Davon bleibt das kommunale Finanzmanagement nicht unberührt. Eine aktive, zielgerichtete Weiterentwicklung ist notwendig, wie nicht zuletzt das Ergebnis der KGSt-Umfrage "Wie sehen Finanzverantwortliche die Zukunft des kommunalen Finanzmanagements?" aus dem Jahr 2015 gezeigt hat.

Ziel der Berichtsreihe "Finanzsteuerung und -service im Wandel" ist es, die Kommunen bei der Gestaltung des Veränderungsprozesses zu unterstützen. Der erste Teil der Berichtsreihe "Finanzfunktion und Rollenverständnis der Steuerungsakteure" hat diesbezüglich unterschiedliche Zukunftsthemen aufgegriffen, Handlungsoptionen aufgezeigt und mögliche Rollenbilder als Denkrahmen für die Weiterentwicklung der Finanzfunktion vorgestellt. Der zweite Teil, "Erfolgsfaktoren für eine leistungsfähige Finanzfunktion", widmet sich nun folgenden Fragen:

  • Welche Auswirkungen hat die Finanzfunktion im Wandel auf das Personal und wie verändern sich die Anforderungen an Kompetenzen und Fähigkeiten?
  • Welche Chancen und Risiken entstehen durch die Digitalisierung und wie wirken sich neue Technologien auf Strukturen und auf einzelne Aufgaben sowie Prozesse aus?
  • Wie sollte die Finanzfunktion vor dem Hintergrund signifikanter Veränderungen in die Gesamtorganisation und in Steuerungsprozesse eingebettet sein?

Im Fokus dieses Berichtes stehen die Erfolgsfaktoren Personalauswahl und -entwicklung, technologische Entwicklung und Organisationsentwicklung in Verbindung mit den fachlichen Herausforderungen. Dazu beleuchtet der Bericht die jeweils erfolgskritischen Aspekte aus Sicht der Finanzfunktion. Erfolgskritisch sind diese Aspekte deshalb, weil sie Einflussfaktoren darstellen, die für die Leistungsfähigkeit der Finanzfunktion von zentraler Bedeutung sind. Eine Berücksichtigung dieser Faktoren in einem stimmigen Gesamtkonzept hat positive Auswirkungen auf die Leistungsfähigkeit, zeigen sich dagegen Unstimmigkeiten, so wird diese beeinträchtigt.

Der Bericht zeigt Handlungsmöglichkeiten auf, um die Chancen, die mit Veränderungsprozessen einhergehen, frühzeitig und umfänglich zu nutzen und Risiken zu begrenzen. Die Grundannahme ist die, dass nicht die Würdigung aller Aspekte gleichermaßen und zeitgleich der eine "richtige" Weg ist, sondern dass die situativ an die örtliche Ausgangssituation angepasste Berücksichtigung der beschriebenen Gesichtspunkte eine erfolgsversprechende Weiterentwicklung der Finanzfunktion ermöglicht.

Da sich Personal-, technologische und Organisationsentwicklung gegenseitig beeinflussen, ist die vor Ort optimale und machbare Kombination in einem schrittweisen Veränderungsprozess das Ziel.

Damit sind insbesondere die Führungskräfte angesprochen, die die Finanzfunktion wahrnehmen und die neben der fachlichen auch die Personal-, die technologische und die Organisationsentwicklung verantworten.

 
 

Detail Informationen

Arbeitsergebnisse
KGSt
Dott, Beatrice
20190425A0003
Bericht 5/2019
09.05.2019
822kb