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Wirkungsorientiert steuern. Eine Umsetzungshilfe für kleine Kommunen (9/2019)

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Beschreibung

Das traditionelle Verwaltungshandeln wird mit der wirkungsorientierten Steuerung auf den Kopf gestellt, weil als erstes gefragt wird: "Welche Wirkungen sollen in unserer örtlichen Gemeinschaft erzielt werden?". Und anschließend erst gefragt wird, was dafür angeboten werden muss.

Verwaltung und Politik haben damit einen gemeinsamen Orientierungsrahmen, wenn sie sich auf Wirkungsziele verständigen. Bisher liegen nur wenige praktische Erfahrungen vor, aber es ist eine zunehmende Tendenz zu erkennen, sich mit der Messbarkeit von Wirkungen auseinanderzusetzen.

Im Bericht werden begünstigende Rahmenbedingungen für die Einführung der wirkungsorientierten Steuerung beschrieben und auf mögliche Hürden aufmerksam gemacht.

Um sich dem Thema "wirkungsorientierte Steuerung" möglichst systematisch zu nähern, hat die KGSt ein "Wirkungsmodell" entwickelt, mit dem die Kommunen ihre Wirkungszusammenhänge strukturieren können, weil die Beziehungen zwischen Wirkungen, Zielen, Zielgruppen, Projekten, In- und Output und Maßnahmen abgebildet werden.

Auf dieser Basis wurden mögliche Wirkungszusammenhänge dargestellt und gemeinsam mit der Arbeitsgruppe ein exemplarisches Indikatorenset (siehe Anhang) für kleine Kommunen entwickelt, das die wirkungsorientierte Steuerung unterstützen soll. Dabei ist das Indikatorenset nicht als Blaupause, sondern als Anregung zu verstehen. Gute vorhandene Ansätze sollten ausdrücklich weiterentwickelt werden.

Ziel des Berichts ist, insbesondere kleine Kommunen für das Thema wirkungsorientierte Steuerung zu sensibilisieren und Umsetzungsmöglichkeiten aufzuzeigen.

DER wesentliche Erfolgsfaktor für eine gelungene Umsetzung ist, die Einführung als kontinuierlichen Lern- und Entwicklungsprozess zu begreifen und zu gestalten. DENN: Moderne Steuerung orientiert sich an Wirkungen, öffnet sich für Beteiligungsprozesse und stellt sich dynamisch auf Veränderungen ein.

Die in diesem Bericht gegebenen Empfehlungen richten sich zwar vorrangig an Kommunen der Größenklassen 5 – 7 (bis 50.000 Einwohner), sind aber auch ohne Weiteres auf größere Kommunen übertragbar.

 
 

Detail Informationen

Arbeitsergebnisse
KGSt
Henrichs, Bettina
20190730A0002
Bericht 9/2019
30.07.2019
951kb