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Strategisches Beschaffungsmanagement (Denkanstoß 2019)

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Beschreibung

Die Beschaffung von Waren oder Dienstleistungen ist für Kommunen nichts Neues. Täglich werden Bestellungen getätigt, Ausschreibungen veröffentlicht, Vergaben durchgeführt. Jeder Vorgang wird sicherlich nach bestem Wissen und Gewissen abgearbeitet. So laufen in jeder Kommune permanent diverse Beschaffungsprozesse parallel. Doch das Nebeneinander dieser Vielzahl operativer Vorgänge gewährleistet noch kein optimales Beschaffungsmanagement!

Das Beschaffungswesen benötigt einen Rahmen, der u. a. Transparenz schafft, Verantwortlichkeiten definiert, digitale und fachliche Unterstützung gewährleistet und ein Beschaffungscontrolling ermöglicht. Strategisches Beschaffungsmanagement nimmt diese ganzheitliche Perspektive ein und kümmert sich um die Steuerung der Beschaffungsprozesse insgesamt und die Ausgestaltung des skizzierten Rahmens. Die Beschäftigung mit diesem Thema lohnt, erzielbare Vorteile sind beispielsweise Effizienzgewinne, Erschließung von Synergien, Stärkung der Fachlichkeit durch Zusammenführung von Kompetenzen, Verringerung des Binnenaufwands und Preisvorteile durch Bündelung von Vergaben.

Insbesondere die Unterstützung lokaler Ziele, wie z. B. Nachhaltigkeit, kann so wirkungsvoll forciert werden. Aber auch das sensible Thema Korruptionsprävention kann besser angegangen werden.

Die KGSt und der Deutsche Städtetag haben sich näher mit dem strategischen Beschaffungsmanagement befasst und gemeinsam diesen Denkanstoß erarbeitet.

 
 

Detail Informationen

Arbeitsergebnisse
KGSt, Deutscher Städtetag
Grossenbacher, Elke; Meißner, Barbara
20190814A0003
KGSt®-Denkanstoß August 2019
15.08.2019
505kb