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Haushaltsplanung in Krisenzeiten (Denkanstöße zu Haushalt & Finanzen Nr. 1)

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Beschreibung

Für die Haushaltsplanung müssen auch bei Ungewissheit Schlüsse aus aktuellen Entwicklungen gezogen werden, was bei unvollständigen Informationen nicht immer einfach ist. Dies gilt umso mehr in Zeiten wie der Finanz- und Bankenkrise, der Flüchtlingsaufnahme im Jahr 2015 oder – wie aktuell – der Corona-Pandemie.

Derartige Ausnahmesituationen sind in Zukunft absehbar. Es gibt Möglichkeiten, die Lücke zwischen dem herkömmlichen Planungsprozess und einer Planung unter dynamischen Gegebenheiten zu schließen, und einen nachhaltigen Ansatz unter Kombination von Robustheit und Flexibilität zu verfolgen.

Die finanzielle Dimension der derzeitigen Krise ist derzeit noch nicht abschätzbar und wird erst später umfassend bewertet werden können – eines steht aber bereits fest: Die Grundlagen für die bisherigen Planungen und Budgets haben sich schlagartig geändert. Kommunen müssen sich mit unerwarteten, völlig neuen Rahmenbedingungen befassen, bevor die Haushaltsplanung für das Jahr 2021 und die Mittelfristplanung anstehen.

Finanzverantwortliche sind nun gefordert, Orientierung in Finanzfragen zu geben und unter außergewöhnlichen Vorzeichen den Haushalt zu planen. Auch wenn niemand die Zukunft vorhersehen kann, möchten wir Ihnen einige Anregungen geben, die Ihre örtlichen Überlegungen ergänzen und vielleicht bereichern können.

Dieser KGSt-Denkanstoß möchte zu einem schnellen, aber trotzdem effektiven und systematischen Planen anregen, was einerseits notwendige Annahmen und Festlegungen erfordert – es kann eben nur einen Haushaltsplan 2021 geben – andererseits aber auch ein der Lageentwicklung angepasstes Umsteuern erlaubt.

 
 

Detail Informationen

Arbeitsergebnisse
KGSt
Middelhoff, Tobias; Dott, Beatrice; Gerstacker, Michael
20200420A0002
Denkanstöße zu Haushalt & Finanzen Nr. 1
23.04.2020
1806kb