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Onboarding. Mitarbeitende professionell einarbeiten und integrieren (2/2022)

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Beschreibung

Erinnern Sie sich noch an Ihren ersten Arbeitstag mit den vielen neuen Eindrücke? Wissen Sie noch, wie unbekannt und ungewohnt Ihnen vieles vorgekommen ist? Wie sind Sie begrüßt wurden? Wie war Ihr Arbeitsplatz vorbereitet? All das gehört zu einem professionellen Onboarding.

Was genau Onboarding bedeutet und warum es heute unverzichtbar für Kommunen ist, wird in diesem Bericht "Onboarding. Mitarbeitende professionell einarbeiten und integrieren" beschrieben. Zusätzlich enthält der Bericht praktische Handlungshilfen, Maßnahmen und kommunale Beispiele, die sich nach Anpassung auf die individuellen Anforderungen für die eigene Organisation umsetzen lassen. Dabei wird der Onboarding-Prozess in drei Phasen gegliedert: die Vorbereitungs-, die Orientierungs- und die Integrationsphase. Jede Phase wird einzeln betrachtet und mit verschiedenen möglichen Maßnahmen erläutert.

Der demografische Wandel, der Fachkräftemangel, die Digitalisierung und der Wertewandel stellen einige der großen Herausforderungen für die kommunalen Arbeitgebenden dar. Viele erfahrene Beschäftigte scheiden in den nächsten Jahren aus dem Erwerbsleben aus und gleichzeitig gibt es in nahezu allen Segmenten einen Mangel an Beschäftigten. Zudem haben Bewerbende eine gestärkte Position auf dem Arbeitsmarkt erhalten. Dadurch können sich besonders gut ausgebildete Kandidatinnen und Kandidaten aus einer Vielzahl von Stellenausschreibungen jene Stelle aussuchen, die für sie interessant scheint. Die im Vergleich zu den letzten Jahrzehnten gestiegene Wechselwilligkeit von Mitarbeitenden, die auch im Zusammenhang mit steigender Mobilität und Flexibilität steht, beeinflussen die personelle Ausstattung der Arbeitgebenden zusätzlich.

Werden die Recruiting-Prozesse erfolgreich mit Stellenbesetzungen abgeschlossen, warten weitere Herausforderungen auf die Arbeitgebenden. Die neuen Mitarbeitenden müssen nahtlos in das Onboarding überführt werden, um professionell in die Organisation und deren Kultur integriert und eingearbeitet zu werden. Schließlich soll vermieden werden, dass sich neue Teammitglieder bis zum Ende der Probezeit oder sogar vor dem Vertragsbeginn nochmals anders entscheiden und die Arbeitsstelle wechseln. Die Folgen wären unbesetzte Stellen, neue kosten- und zeitintensive Recruiting- und Einarbeitungs-Prozesse und zusätzliche Belastungen der verbleibenden Mitarbeitenden.

Durch eine strukturierte Umsetzung trägt Onboarding dazu bei, das Risiko von Abgängen neueingestellter Personen zu reduzieren. Gleichzeitig werden diese Personen schneller arbeitsfähig, fühlen sich besser integriert und bauen besonders schnell eine Bindung mit ihrem neuen Arbeitgebenden auf. Ein strukturierter Onboarding-Prozess unterstützt zudem eine attraktive Arbeitgebendenmarke. Onboarding ist unerlässlich für Kommunen.

Beim KGSt®-Infotag: Onboarding. Mitarbeitende professionell einarbeiten und integrieren am 10. Mai in Berlin werden die Inhalte des Berichts vorgestellt. Freuen Sie sich zudem auf Beispiele und Erfahrungen aus der Praxis sowie den Austausch mit Kolleginnen und Kollegen. Buchen Sie Ihren Platz und seien Sie mit dabei: www.kgst.de/veranstaltungsdaten?eventId=953

 
 

Detail Informationen

Arbeitsergebnisse
KGSt
Beys, Marc; Ottersbach, Lena; Schmechta, Melina
20220203A0002
2/2022
10.02.2022
6835kb