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E-Payment in Kommunen. Grundlagen – Umsetzung – Praxis (3/2022)

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Beschreibung

Gemäß der EU-Verordnung zum Single Digital Gateway und dem Onlinezugangsgesetz müssen bis 2023 Verwaltungsleistungen umfassend digital für die grenzüberschreitende Nutzung zur Verfügung gestellt werden. Elektronische Bezahlverfahren nehmen hier eine wichtige Funktion ein, denn am Ende eines (Online-)Verwaltungsprozesses müssen die entsprechenden Leistungen auch bezahlt werden.

Die Einführung und Umsetzung von elektronischen Bezahlverfahren in kommunalen Verwaltungen haben an Bedeutung gewonnen. Dies zeigen mehrere durchgeführte Studien. Wichtige Aspekte sind dabei einerseits die Nutzungsfreundlichkeit für Bürgerinnen und Bürger, andererseits die Effizienzsteigerung des Bearbeitungsprozesses durch eine medienbruchfreie Verarbeitung der Daten.

Bei der Einführung und auch im Regelbetrieb von E-Payment in Kommunen sind die rechtlichen Anforderungen, die ihren Niederschlag in den E-Government-Gesetzen der Länder und in der "Zweiten Zahlungsdiensterichtlinie (PSD2)" der EU finden, zu beachten.

Insbesondere sind aber die fachlichen Anforderungen an die Verfahren und deren Einsatzmöglichkeiten zu prüfen, Prozesse der Einführung und Umsetzung zu überlegen, Abstimmungen in der Verwaltung durchzuführen, technologische Rahmenbedingungen einzuhalten und die finanziellen Auswirkungen der Einführung und des Betriebs von E-Payment im kommunalen Haushalt zu berücksichtigen.

In diesem Bericht "E-Payment in Kommunen. Grundlagen – Umsetzung – Praxis" (3/2022) wird die Entwicklung des Zahlungsverkehrs in Kapitel 1 beschrieben. Kapitel 2 widmet sich der Bestimmung von Begrifflichkeiten und der Systematisierung elektronischer Bezahlverfahren, auch im Hinblick auf die kommunalen Belange. Die Sicherheit der elektronischen Bezahlverfahren und die damit verbundenen Technologien, wie die Verschlüsselung und die Blockchain, werden in Kapitel 3 erläutert.

Die Anzahl der verfügbaren Bezahlverfahren für Kommunen hat sich mit der zunehmenden Bedeutung des Internets für Transaktionen in den vergangenen Jahren vervielfacht. Kommunen stehen daher vor der Herausforderung, eine Auswahl zu treffen und die Integration in die bestehende IT-Infrastruktur vorzunehmen. In Kapitel 4 werden daher Kriterien zur Prüfung und Bewertung von elektronischen Bezahlverfahren vorgestellt.

Kapitel 5 beschreibt in der Praxis einsatzfähige Bezahlverfahren, stellt Vor- und Nachteile dar und leitet Einsatzszenarien auch anhand von Beispielen ab. Ein beigefügter Quick-Check soll Kommunen die Auswahl der Verfahren erleichtern. Für die Einführung und den Betrieb von E-Payment sind Prozesse hilfreich, die in Kapitel 6 behandelt werden. Hierbei ist ein Schwerpunkt auch die Auswahl eines geeigneten Service Payment Providers. Weitere Zugangswege, z. B. über das Bundesportal, werden in Kapitel 7 erwähnt.

Das Projektmanagement, klassisch und auch agil, unterstützt wirkungsvoll den Einführungsprozess von E-Payment und ist Gegenstand von Kapitel 8, bevor abschließend in Kapitel 9 Erfolgsfaktoren präsentiert werden.

 
 

Detail Informationen

Arbeitsergebnisse
KGSt
Stertz, Andrea
20220214A0003
3/2022
16.02.2022
7767kb