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Das Neue Steuerungsmodell in kleineren und mittleren Gemeinden (B 8/1995)

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Beschreibung

Ausschließlich digital im KGSt®-Portal verfügbar.

Es taucht immer wieder die Frage auf, ob eine outputorientierte Steuerung auch die Leistungsfähigkeit von kleineren und mittleren Gemeinden verbessern kann. Der vorliegende Bericht beantwortet diese Frage uneingeschränkt mit "Ja" und empfiehlt auch diesen Verwaltungen die Einführung des Neuen Steuerungsmodells. Der Bericht beschreibt zunächst die Defizite einer inputorientierten Steuerung, die Vorteile einer neuen Steuerung auf der Basis von Produkten und Produktkosten und die unterschiedlichen Möglichkeiten, den Veränderungsprozeß zu einem Neuen Steuerungsmodell zu beginnen. Vor allem konkretisiert der Bericht die bisher erschienenen KGSt-Empfehlungen bezogen auf die Situation in kleineren und mittleren Gemeinden und wertet praktische Erfahrungen aus.

Wer sich auf den Weg zu einem neuen Steuerungsmodell begeben möchte, sollte sich zunächst intensiv mit dem vorliegenden Bericht, den hierin zitierten weiteren KGSt-Berichten und den bisherigen praktischen Erfahrungen in kleineren und mittleren Gemeinden auseinandersetzen. Es empfiehlt sich, hierfür eine Projektgruppe "Neues Steuerungsmodell" einzurichten und dieser die konzeptionellen Aufgaben zu übertragen.

Der Veränderungsprozeß ist mit einem erheblichen Aufwand verbunden. Trotzdem lohnt er sich gerade in Zeiten knapper Haushaltsmittel. Die Auswertung bisheriger Erfahrungen zeigt, daß kurzfristig eine Verbesserung der Wirtschaftlichkeit erreicht werden kann, die Motivation der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter steigt und die Verwaltung für die Bürgerinnen und Bürger transparenter wird. Hierbei hilft insbesondere die dezentral angesiedelte einheitliche Produktverantwortung. Der Produktverantwortliche kann Probleme mit Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern nicht mehr an die Personalabteilung weiterleiten, unzufriedene Kunden auf Fehler in der Organisation verweisen und fast unbegrenzt Leistungen, Stellungnahmen etc. von anderen Bereichen anfordern. Die bisherigen Erfahrungen zeigen, daß der Produktverantwortliche, wenn auch manchmal zunächst auf Umwegen, seine Leistungen in bezug auf Wirtschaftlichkeit und Bürgernähe zu optimieren versucht, indem er Produktivitätsgesichtspunkte genauso berücksichtigt wie die Interessen der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und Bürgerinnen und Bürger.

 
 

Detail Informationen

Arbeitsergebnisse
KGSt
Schmithals, Elisabeth
19990112B009Y
Bericht 8/1995
31.07.1995
2252kb