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Personalkostenmanagement. Einbeziehung der Personalkosten in die Budgetierung (B 13/1995)

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Beschreibung

Als Antwort auf die massive Finanzkrise und als Bestandteil von Verwaltungsmodernisierung nach dem Neuen Steuerungsmodell (NSM) setzen immer mehr Kommunen auf die Budgetierung als Steuerungsverfahren bei Aufstellung und Vollzug ihrer Haushalte. Dabei erfolgt häufig zunächst eine Beschränkung auf die Sachmittel unter Aussparung der Mittel, die bisher in Sammelnachweisen bewirtschaftet wurden. Doch dauerhaft bleibt eine reine Sachmittelbudgetierung unwirksam: Erforderlich ist die rasche Einbeziehung von Personalkosten, Gebäudekosten etc. in die Budgetierung.

Dieser Bericht versteht sich als Arbeitshilfe bei der Aufteilung der Sammelnachweise "Personalausgaben". Er enthält konkrete Empfehlungen für alle Personalkostenbestandteile und ihre Behandlung im Rahmen der Budgetierung. Er schlägt ein Verfahren zur erstmaligen Einbeziehung der Personalkosten in die Budgetierung und ein Fortschreibungsverfahren für die Folgejahre vor. Er befaßt sich mit den Elementen Budgetsteuerung und Budgetkontrolle und den Steuerungsmöglichkeiten der Fachbereiche bei der Reduzierung ihrer Personalkosten in dezentraler Verantwortung.

Er empfiehlt, auch die Personalkostenbestandteile in die Budgetierung einzubeziehen, die von den Fachbereichen auf den ersten Blick nicht beeinflußt werden können. Dabei ist das Kennenlernen der Kosten in den Fachbereichen, also die Schaffung von Kostentransparenz, oberstes Ziel. Kostentransparenz ist unverzichtbare Grundlage von Kostenbewußtsein und Kostensenkung und damit wichtiger Bestandteil aller Budgetierungsverfahren.

 
 

Detail Informationen

Arbeitsergebnisse
KGSt
Wenner, Christiane
19990112B012Y
Bericht 13/1995
13.12.1995
543kb