KGSt Dokumentdetails

Aufgaben und Produkte der Gemeinden, Städte und Kreise für die Bereiche Räumliche Nutzungen, Bau, Kommunale Immobilien und Umweltschutz (B 5/1996)

Bewertung

Durchschnitt (0 Stimmen)

Beschreibung

Textteil und zwei Anlagebände

Eine dienstleistungsorientierte Verwaltung muß sich ständig fragen, ob für die Bürgerinnen und Bürger das Richtige getan wird, welche Ziele verfolgt und in welchem Maße sie erreicht werden, ob die Qualität der Arbeit stimmt, wie hoch die Kosten sind etc. Produkte sind ein Instrument zur systematischen Beantwortung dieser Fragen. Die Produkte der Verwaltung bilden den gemeinsamen Informationsträger für die Fachplanungen, das Rechnungs- und Haushaltswesen, das Personalmanagement, das Controlling einschließlich Berichtswesen, die Organisation etc. Auf der Basis der Produkte werden die Kontrakte zwischen Politik und Verwaltungsführung geschlossen. Insofern haben Produkte in der Kommunalverwaltung auch eine andere Qualität als Produkte in der Privatwirtschaft.

Der vorliegende Bericht beschreibt für Gemeinden, Städte und Kreise in den Bereichen Räumliche Nutzungen, Bau, Kommunale Immobilien und Umweltschutz jeweils einen aktuellen Aufgabenkatalog, daraus abgeleitete Produktpläne und exemplarische Produktbeschreibungen.

Der Begriff Räumliche Nutzungen wurde dem Begriff Bau vorangestellt. Er soll verdeutlichen, daß ergebnisorientiert der Schwerpunkt nicht "das Bauen" ist, sondern die Frage, wie die knappe Ressource "Raum" in einer Kommunalverwaltung verteilt wird. Schließlich kann der kommunale Raum sowohl für Bebauungen als auch für Erholungsflächen, zur Verbesserung des regionalen Klimas, für unterschiedliche Freiflächen o.ä. genutzt werden.

Die für diesen Bericht diskutierten Aufgaben und Produkte verfolgen sehr unterschiedliche, teilweise konkurrierende Ziele. Sie wurden in einer Gesamtprojektgruppe gemeinsam erarbeitet, um diese Zielkonflikte rechtzeitig erkennen und bei der Bildung der Produktpläne angemessen berücksichtigen zu können. Weder diese gemeinsame Diskussion noch die strategische Ausrichtung einzelner Produktpläne wurden geprägt von Überlegungen zur Verwaltungsorganisation. Ausdrücklich wird darauf hingewiesen, daß Aufgabengliederung und Produktpläne zwar eine wesentliche Grundlage für die Verwaltungsorganisation bilden, jedoch nicht mit ihr identisch sein müssen. Somit unterscheidet sich der vorliegende Bericht wesentlich vom Aufgabengliederungsplan der KGSt von 1979.

 
 

Detail Informationen

Arbeitsergebnisse
KGSt
Schmithals, Elisabeth; Hegemann, Gudrun
19990111B016Y
Bericht 5/1996
30.04.1996
1400kb