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Steuerung der Sozialhilfe (B 11/1997)

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Beschreibung

Die von den Kommunen zu tragenden Kosten der Sozialhilfe bedrohen deren Handlungsfähigkeit. Wichtigstes Feld und Gegenstand des vorliegenden Berichtes ist die Hilfe zum Lebensunterhalt. Insbesondere hier müssen alle Steuerungspotentiale für eine bessere Effektivität und Effizienz ausgeschöpft werden. (Ziffer 1)

Steuerungsrelevante Kennzahlen und Kennzahlenvergleiche sind ein wichtiges Hilfsmittel. Stärken und Schwächen des örtlichen Handelns werden sichtbar und alternative Möglichkeiten aufgezeigt. (Ziffer 2)

Voraussetzung ist, daß das Kennzahlensystem fachliche und finanzielle Faktoren integriert und interkommunal abgestimmt ist. Der Bericht gibt einen Überblick über bestehende Kennzahlensysteme und empfiehlt, für kommunale und interkommunale Kennzahlensysteme zunächst auf die BSHG-Pflichtstatistik zurückzugreifen. (Ziffer 3)

Ebenso wichtig ist, die Vielzahl an Kennzahlen für Steuerungszwecke zu ordnen, zu gewichten und auszuwählen. Die KGSt empfiehlt ein abgestuftes Kennzahlensystem mit nur fünf Schlüsselkennzahlen an der Spitze. Sie haben eine Frühwarnfunktion vor allem für Politik und Verwaltungsführung und sollten in den produktorientierten Haushalt aufgenommen werden. (Ziffer 4)

Aus der Analyse und Bewertung von Stärken und Schwächen sind neue Strategien zu entwickeln und zu verfolgen. Diesen Schritt unterstützt der Bericht mit einem Prozeßmodell zur Hilfe zum Lebensunterhalt. Es zeigt, was getan werden muß, um die Leistungsfähigkeit zu verbessern. Teilweise sind Kostenreduzierungen von 10 bis 20% möglich. (Ziffern 5 und 6)

 
 

Detail Informationen

Arbeitsergebnisse
KGSt
Heinz, Rainer
19990111B009Y
Bericht 11/1997
29.09.1997
688kb